HAVEN Tribute

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 Akte 4: Der Fall Bill McShaw

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Bine
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Anmeldedatum : 03.08.18
Alter : 51
Ort : Essen

BeitragThema: Akte 4: Der Fall Bill McShaw   09.08.18 16:10

Szene A

Am Hafen

Duke: Guten Morgen.
Audrey: Hi.
Duke: Sie sehen ja richtig nett aus.
Audrey: Moment, was soll das bedeuten?
Duke: Das sie nett aussehen.
Audrey: Und doch klingt das irgendwie nicht nach einem Kompliment.
Duke: Sind Sie im Dienst?
Audrey: Warum?
Duke: Sie sehen aus, als wäre Sie es. Nicht falsch verstehen.... Sieht.. sieht toll aus beim Ausziehen.
Audrey: Und das hier verdient nicht mehr als ein Nett...?
Duke: Sie haben einen einzigartigen FBI Agenten Chic.
Audrey (Lacht): Klar..... Ich wollte Ihnen nur ein paar Fragen stellen.
Duke: Sind das arbeitsbezogene Fragen?
Audrey: Nein ich hab mir freigenommen und bin auf der Suche nach einer Frau namens Lucy.

Duke: Tja, ich würde ja gern helfen. Ich dachte ich hätte es klargestellt. Ich rede nicht mit Cops. Noch nicht mal mit welchen die ich mag. Und theoretisch gesehen, wären Sie die einzige. Also gratuliere. Aber ich hab meine Prinzipien.
Audrey: Das war beinahe ein Kompliment. Mit Betonung auf Beinahe.
Duke: Nächstes Mal pass ich besser auf. Ich habe was vor...
Audrey: Aber... können Sie kurz warten?

Duke dreht sich zu einer Blondine um, die auf ihn wartet und spricht auf russisch. Audrey grinst.

Duke: Was? Oh.. Sie ist eine Künstlerin. Und kein Waffenschieber.
Audrey: Ihnen ist klar, dass Sie mir was schuldig sind, oder nicht? [[Ähm.... echt? Ich glaube, die beiden waren quitt....]]
Duke: Ja das könnte man so sagen. Oder – Sie machen sich das Leben sehr viel einfacher und warten bis ich richtig in der Stimmung bin.
Audrey: Fein. Ich seh sie dann.

Sie nimmt Duke eine Weintraube aus der Hand.

Duke: Guten Appetit. ---Hey! Audrey, Sie sollten sich Havens Bauernmarkt ansehen. Holen Sie sich Carameleis. Sagen mir wie es ist.

Dann wendet er sich an seine Blondine.

Duke: Entschuldige... ich weiß auch nicht....

Szene B

Auf dem Bauernmarkt. Leute reden, Audrey wandert umher, isst ein Eis. Dann bleibt sie an einem Stand mit Äpfeln stehen und nimmt sich einen. Da kommt eine Frau zu dem Mann vom Stand.

Frau: Willst du mich auf den Arm nehmen?
Mann: Was meinst du damit, Kat?
Kat: Der ist verfault.
Audrey: Entschuldigen Sie, gibt es ein Problem?
Kat: Wenn du uns faule Ware verkaufst, dreht der Chefkoch durch.
Mann: Du spinnst doch. Meine Äpfel sind doch völlig in Ordnung.
Kat (hält einen Apfel in Richtung Audrey): Wonach sieht das aus?
Audrey: Nach einem Liebesapfel.

Mann sieht das der Apfel verrottet ist.
Mann: Augenblick mal, die habe ich gerade eben erst gemacht. Die sind völlig in Ordnung.

Er öffnet einen Bottich, alles darin ist verdorben. Leute drumherum übergeben sich. Alle Ware ist plötzlich verfault.
Mann: Alles ist verfault Leute.
Frau: Heute morgen waren sie noch gut.

Kurz darauf trifft die Polizei ein.

Audrey: Okay, danke bis später.
Nathan: Probleme auf dem Bauernmarkt? Du hier? Ursache und Wirkung?
Audrey: Witzig...
Nathan: Was ist passiert?

Audrey: Das waren einmal Maiskolben.
Nathan: Ja und? Ich kenn schlimmeres aus meinem Kühlschrank.
Audrey: Ja, aber kann der auch das in 30 Sekunden?
Nathan: Ein biologisches Attentat?
Audrey: Oder Keime? Irgendein Pilz?
Nathan: Chemikalien? Sprühflugzeuge auf Abwegen?
Audrey: ich habe vielleicht keine so sensible Nase wie du, aber das hätte ich gerochen.
Nathan: Das Labor wird es herausfinden. Aber was immer es war, es hatte eine flächendeckende Auswirkung.
Audrey: Aber es hat nur einige der Wagen befallen. Warum nicht alle?
Nathan: Du glaubst, das war zielgerichtet?
Audrey: Wäre möglich. Weißt du was seltsam ist? Das Timing. Alles hier wurde gleichzeitig schlecht.
Nathan: Na schön, wir müssen die Farmen überprüfen.

Szene C

Auf der Stewart Farm

Nathan: Hamish Stewart? Nathan Wuornos. Haven Police. Verzeihen Sie die Störung. Das ist Officer Parker.
Audrey: Äh... sieht das alles so aus?
Hamish: Der gesamte Speicher ist hinüber. Das habe ich vom biologischen Anbau.
Audrey: Sie verwenden keine Chemikalien?
Hamish: Mein Lebensgefährte ist Veganer. Der Trottel. Ich schätze ich muss Angus die Schuld geben.

Auf der nächsten Farm

Frau: Als ich zurückkam habe ich noch mehr verdorbene Eier in den Nestern gefunden. Aber nur in diesem Gehege. In dem anderen nicht.
Audrey: Bekommen alle organisches Futter?
Frau: So macht man Geld, mein Schatz.
Audrey: Was unterscheidet die beiden Gehege?
Frau: Das ist nur für die rolligen Hennen. Befruchtete Eier. Ist mein Hahn etwa krank?
Nathan: Das Labor wird ihn bestimmt untersuchen.
Frau: Sieht in Ordnung aus. Jagt den Hennen nach. Und einige lassen sich gern fangen....

Dabei blickt sie Nathan herausfordernd an. Smile)

Auf der nächsten Farm

Audrey: Und deshalb bitten wir alle betroffenen Farmen uns die Unterlagen aller Kunden und Lieferanten zu geben.
Farmer: Gut, aber ich wollte, dass Sie sich das ansehen.

Er zeigt auf einen Garten mit Apfelbäumen. Alle sind blätterlos und mit verfaulten Äpfeln behangen.

Szene D

Nathan: Die Jungs arbeiten sich durch die Unterlagen der Farmer.
Audrey: Warum ist das so selektiert? Ein Baum in einem ganzen Obstgarten. [[[ Ähm... für mich sah das nach dem ganzen Garten aus... ]]]Ein Hennengelege, ein Speicher von Dutzenden. Warum ausgerechnet nur diese?
Nathan: Denkst du daran, das FBI zu rufen?
Audrey: Das hatte ich eigentlich nicht vor. Ich wüsste lieber erst gerne was ich denen sagen soll. Irgendwas.
Nathan: Zeig ihnen doch das hier. Der vorläufige Toxinbericht.
Audrey: Chlorwasserstoffsäure?
Nathan: Doch kein biologisches Attentat.
Audrey: Dazu wirst du sie auch nicht verwenden können. Das ist Magensäure. Die gelangt nur auf Äpfel oder Bäume wenn sie absichtlich hinterlassen wird.

Nathans Handy klingelt.
Nathan: Wuornos.

Szene E

Am Wasser.

Nathan: Eleonore, was ist passiert? Unglaublich, dass gesamte Highschool Segelteam, sie sind alle krank. Magenkrämpfe.
Audrey: Was könnte die Ursache sein?
Eleonore: Die hier lagen überall herum.

Hat eine Eistüte in der Hand.
Nathan: Oh nein... Benji?
Audrey: Und wer ist Benji?

Am Eisladen
Nathan: Eiscreme. Hier in Haven hergestellt, gibt es schon seit ich klein war. Welches Kind würde es nicht lieben, die Kuh zu sehen, die sein Eis ermöglicht hat.
Audrey: Hey Moment mal, die Kühe sind in dem Laden? Gibt es da nicht mindestens heftige Platzprobleme?
Nathan: Er hat eher den Laden dort da eröffnet, wo die Kühe sind. Es gab nie Problem damit. Und das seit 40 Jahren.
Audrey: Okay, was ist der gemeinsame Nenner? Farmen? Tiere?
Nathan: Finden wir es raus. …... er macht ein Nickerchen.

Benji: Hey... der kleine Nate.
Er umarmt Nathan.
Nathan: Benji...
Benji: Dein Klopfen hat mich geweckt.
Nathan: Benji, gab es heute irgendwelche Probleme mit dem Laden?
Benji: Nicht das ich wüsste. Aber du kennst mich ja, wenn ich schlafe, schlafe ich.
Audrey: Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich kurz in die Kühltruhe sehen würde?
Benji: Nein, wieso auch? Aber.... Was ist denn los?

Nathan: An der Haven Academy wurden ein paar Kinder krank.
Benji: Von meinem Eis?
Nathan: Nun wir wissen noch nichts genaues.

Audrey zieht ein Tuch weg, dass über der Kühltruhe lag. Das Eis ist „verrottet“
Audrey: Doch, jetzt wissen wir es.
Benji: Was ist da passiert?
Audrey: Sind hier irgendwo Ihre Kühe?
Benji: Hinterm Haus...

hinterm Haus liegen Kühe tot auf der Wiese

Benji: Ahhh.... Mädels....Oh... Oh Janis!
Audrey: Nein, nicht anfassen!
Benji: Oh nein... Gott... nein....


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Bine
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BeitragThema: Re: Akte 4: Der Fall Bill McShaw   09.08.18 16:11

Szene F

Audrey: Was ist denn das?
Nathan: Willst du ein Einheimischer werden? Das hilft wie einer auszusehen.
Audrey lacht und schaut sich die Klamotten an, die Nathan auf ihren Tisch gelegt hat.
Audrey: Danke Nathan, dass ist ja richtig süß. Aber ich dachte, ich müsste nur ausgiebig schielen und halbe Sätze verschlucken.
Nathan: Wär n Anfang.

Audrey: Schön, also ich versuche immer noch herauszufinden wo die Gemeinsamkeiten der Vorfälle liegen. Hast du den Verkäuferbericht?
Nathan: Ja er liegt hier.
Audrey: Und?
Nathan: Es gibt eine Gemeinsamkeit, aber ich kann mir nicht vorstellen das die McShaws was damit zu tun haben.
Audrey: Warte, wie heißen die?
Nathan: Bill und Geoff McShaw, sie sind Brüder und führen das Second Chance Bistro. Sie werden von allen beliefert.
Audrey: Du denkst, jemand will ihnen über ihre Lieferanten Schaden zufügen? Ziemlicher Umweg.
Nathan: Ja muss ich zugeben.
Audrey: Da war so eine Frau. Die brüllte einen Apfelverkäufer auf dem Markt an. Irgendwas von einem Koch der durchdreht.
Nathan: Ja das klingt nach Geoff. Durchdrehen kann er ziemlich gut. Reden wir mit ihm.

Audrey nimmt ihren Becher in die Hand, den sie von Nathan bekommen hat.
Audrey: Gooo
Nathan: Black Bears. (reißt dabei einen Arm in die Luft)
Audrey: Ja.... hier heimisch zu werden, wird noch eine Weile dauern.


Szene G

Am Second Chance Bistro

Nathan: Die Familie führt den Laden schon ewig. Bill blieb hier und übernahm ihn, als ihre Eltern starben. Netter Kerl.
Audrey: Und Geoff?
Nathan: Talentiert und selbstbewusst. Er hat in der ganzen Welt als Koch gearbeitet. Er ist gerade erst zurückgekommen. Es gibt ne Neueröffnung mit nem Menü nur mit heimischen Zutaten.
Audrey: Kiefernzapfen kann man kochen?

Nathan: Hei Bill.
Bill: Hallo Nathan.
Nathan: Das ist Officer Parker. Wo ist dein exentrischer Bruder?
Bill: Ich dachte Geoff ist nur pathetisch.
Audrey: Pathetisch im Bezug auf was?
Bill: in letzter Zeit ist viel Essen schlecht geworden. Er hat Apfel-Mais-Rösti gemacht für heute Abend und jetzt sehen sie sich das an.
Audrey: Äpfel und Mais... hat er auch Eier darin verwendet?
Bill: Ja klar... Ich dachte es wäre nur ne Charge schlechter Ware, wissen Sie?
Audrey: Können wir mit Geoff sprechen?
Bill: Ja, er ist drinnen.

Audrey: Haben Sie irgendeine Idee, warum jemand Ihrem Geschäft schaden wollte?
Geoff: Na was wohl, Neid. - Isaac, das kannst du doch besser. Bitte sieh nach dem Ofen. – Der gehört in ne Cafeteria... Ah, alle Mann, schaut mal her. DAS nenn ich anständig schneiden.
Kein Sesamöl, KittyKat, okay? Du willst mich doch wohl nicht vergiften, oder? Es äh.. verfälscht das Aroma. Ich verlass mich darauf, dass du da hinkriegst.

Audrey: Reden wir mal über Ihre Feinde.
Geoff: Ich habe Fans, keine Feinde.
„KittyKat“: Die Times schreibt, Geoffrey McShaw ist aufrüttelnd und anspruchsvoll. Ein Koch mit Zukunft.
Geoff: Das ist der Beweis.
Audrey: Nun gibt es irgendwelche Konkurrenten die es Ihnen schwer machen wollen?
Geoff: Konkurrenten? Niemand diesseits von Portland kann tun, was ich tue.
Bill: (legt ein Flyer auf den Tisch) Der Typ kommt ständig hier vorbei, inspiziert das Gebäude. John Robert.
Audrey: Was bitte schön, ist ein Lobster Pub?
Nathan: So ne Art Hot Dog... nur mit Hummer. Ist nicht mein Ding, aber es scheint gut zu gehen. Er hat einige Filialen.
Audrey: Ja das wäre möglich. … Hören Sie, gibt es irgendjemand näheren, den wir überprüfen sollten?
Bill: Wir mussten Leute feuern, vor ein paar Monaten.

Geoff: Ah, das ist etwas Neues. Geschmorrte Täubchen mit etwas Estragon.
Audrey: Täubchen? Etwas sowas wie Brieftauben?
„KittyKat“: Freilaufende Biotauben. Wir züchten Sie auf dem Dach.

Die Tür geht auf und Duke kommt herein.

Duke: Hallo Leute, die Lieferung. Sie mal einer an, wer hier ist. Wie war es auf dem Bauernmarkt?
Audrey: Nicht besonders. Vielen Dank auch... Wie war Ihr Nachmittag?
Duke: Unterhaltsam.
Audrey: Wirklich?
Duke: Sie sehen großartig aus. Und du ziemlich …. Nathan-ig... Ja...
Nathan: Klar...

Duke (zu Geoff): Was hast du da? Wow! Wirklich? Immer noch? Die Täubchen?
Geoff: Du isst es sicher, okay? Denn es ist wirklich köstlich!
Duke: Nein, nein... Das würde ich sicher... würde ich das in den Mund nehmen... Was … äh.. sicher nicht passiert.
Geoff: Schön... Was hast du mir heute mitgebracht?
Duke: Für 500 sag ich's dir.
Audrey: WAS? Dollar? Für diese Kiste?
Duke: Meg, gerade rechzeitig. (Damit meint er die Frau von Bill, die gerade in der Küche auftaucht.)
Audrey: Wofür?
Duke: Eine Überraschungskiste.
Geoff: Manchmal ist es Aal aus dem japanischen Meer oder Schildmakrelenwangen aus Ecuador.
Duke: So oder so, bezahlen muss er zuerst. Ist die Spielregel.
Nathan: Keine Schwarzmarktware, oder?
Duke: Nein, natürlich nicht, Nathan.

Bill: 500 ist ein stolzer Preis.
Meg: Ich glaub das geht im Moment nicht mit den Kosten für die Neueröffnung...
Geoff: Es MUSS gehen! Bill, sag deiner Frau, wer A sagt muss auch B sagen. Wir machen hier ein richtig großes Ding, dass hebt uns von allen anderen ab.
Duke: Also Geld ist eine Sache. Aber Meg zu verärgern, steht ganz oben auf meiner „Do not“-Liste.
Die geht auf mich...
Geoff: na dann bin ich so frei.

Bill zückt einen Scheck.
Duke: Lass das.
Bill: Das geht nicht Duke.
Duke: Hör mal bitte, ich weiß, es ist 20 Jahre her, aber ich kann dich immer noch vermöbeln. Nimm den Scheck weg.

Szene H

Vor dem Second Chance Bistro

Audrey: Alles was passiert ist, führt hier zusammen.
Nathan: Du glaubst, jemand sabotiert Jeff?
Audrey: Er sagt, er hat keine Feinde. Aber die wütende Schwägerin, der eifersüchtige Bruder...
Nathan: Der Möchtegern-FastFood-König der den Laden beobachtet.
Audrey: Ja aber trotzdem, warum über 4 Lieferanten angreifen? Und mit Säure? Das macht einfach keinen Sinn.

Plötzlich fällt ein toter Vogel vom Himmel.
Audrey: Was war das?

Es fallen massenweise tote Vögel.
Nathan: Ins Auto!...... Es regnet Vögel? Das ist ja wie bei Hitchcock...
Audrey: Ich hab diesen Film gesehen. Der geht böse aus...


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BeitragThema: Re: Akte 4: Der Fall Bill McShaw   09.08.18 16:11

Szene I

Auf der Terasse des Second Chance Bistro

KittyKat: Oh Gott... Die armen Tiere...
Nathan: Sie züchten sie zum Kochen.
KittyKat: Ja aber das.... Das ist grausam....
Audrey: Sind Sie sicher, dass Ihnen niemand einfällt, der Probleme haben könnte mit Geoff oder dem Restaurant?
KittyKat: Das größte Problem mit Geoff hat Meg. So etwas tut sie sicher nicht....
Audrey: Aber?
KittyKat: Aber es gibt auf jeden Fall Spannungen zwischen den beiden. Geoff kam vor allem zurück um Bill zu helfen. Geoff könnte in New York sein, oder London. Das würde er auch, aber Bill brauchte Hilfe. Und ich glaube, Meg würde das nicht gefallen. Ich muss wieder zurück, okay?
Nathan: Gehen Sie nur. – Feindseligkeit ist ein Motiv.
Audrey: ja... ja.... Ich riech die Säure bis hier her... Glaubst du Meg würde das tun?
Nathan: Irgendjemand war's.

Im Garten von Meg

Audrey: Das ist erstaunlich.
Meg: Wissen Sie, ich bau die meisten Kräuter für unser Restaurant selbst an. Auch etwas Gemüse.
Audrey: Das sieht aber gut aus.
Meg: Das ist meine Zuflucht. Bill kann den ganzen Tag bei Geoff im Restaurant sein. Aber er ist auch sein Bruder.
Audrey: Sie mögen Ihren Schwager nicht?
Meg: Ich hasse es, wie er mit meinem Mann umgeht. Ich würd sofort von Geoff und alldem hier verschwinden, wenn ich könnte.
Audrey: Aber Bill will nicht weg hier.
Meg: Seit drei Generationen besitzen die McShaws das Restaurant. Bill hält es am Laufen. Schon seit Jahren.
Audrey: Und... warum bat er Geoff zurückzukommen?
Meg: Ihre Eltern ließen sie versprechen, dass Geschäft weiterzuführen und eins ist Bill sicher: Absolut zuverlässig. Aber Geoff ist das Kochgenie. Und nicht Bill.
Sehen Sie das? ( sie deutet auf eine Holzbank) Das ist Bills Gabe. Gibt man ihm ein Stück Holz macht er etwas wundervolles daraus.
Audrey: Also gibt Bill Geoff den Vorzug.
Meg: Geoff gibt Geoff den Vorzug. Er weiß Bill nicht zu schätzen. Oder wieviel Bill aufgeben hat um ihr Versprechen zu halten und wird es auch nie.
Audrey: Und das nehmen Sie ihm übel.
Meg: Die hohen Ausgaben. Sein Streben nach dem perfekten Gericht. Er ist daran Schuld, dass die Neueröffnung funktionieren muss, sonst verlieren wir alles. Verstehen Sie jetzt, das nehme ich ihm wirklich übel.
Audrey: Was ist mit Ihrem Estragon?
Meg: Ich weiß es nicht. Als ich heute rauskam, da war er schon so.

Szene J

Nathan: Mr. Robert, sie überwachen immer noch die Lieferung?
Mr. Robert: Zeit ist Geld, Detective. Man kommt nicht zu 17 Filialen ohne nicht jeden Penny umzudrehen. Personal ist teurer als Essen.
Nathan: Hummer ist günstig?
Mr. Robert: Lobster Pub ist ein industriell gefertigtes Fischprodukt. Richtig gewürzt schmeckt's genauso. Kein Hummer notwendig. Hier ist ein Coupon. Einer gratis zu jedem Hauptgericht. Ich empfehle die „hush puppies“.
Nathan: Ich passe. Erklären Sie mir lieber mal Ihr Interesse am Second Chance. Das Lokal passt überhaupt nicht zu Ihnen.
Mr. Robert: Standorte sind wichtiger als Kosten.
Nathan: Ach ist das so?
Mr. Robert: Ich brauch ein Hauptrestaurant für die Lobster Pub Kette und die beste Aussicht hat Haven.
Nathan: Und deshalb sabotieren Sie das Geschäft.
Mr. Roberts: Gar nicht nötig. So wie Geoff die Produktkosten hochtreibt, schafft er das ganz allein. Ich sage nur, bald gehört sein Laden mir.

Szene K

Dave und Vince betreten einen kleinen Kleidungsladen.

Dave: Margie, bist du da? Wir sind hier wegen der Anzeige.

Sie sehen Audrey, die gerade ein Kleid anprobiert hat. Sie bekommen die Münder nicht mehr zu. Und murmeln: Hi

Audrey: Hi. Margie ist oben und holt ihr Telefon.
Dave: Klar.......
Vince: ….. Ist kein Problem.

Sie starren immer noch auf Audrey. Audrey ist total verwirrt, hat dann aber eine Eingebung.

Audrey: Ach, ja richtig.... Der Reißverschluss ist ja noch offen.
Dave: Nein, nein, das ist es nicht.
Vince stammelt: Es ist nur.... Sie sehen..... ähm......nett aus.
Audrey: NETT?
Dave: joah...
Audrey: Das hab ich oft gehört in letzter Zeit. Ich versuche nur etwas für die Restauranteröffnung heute Abend zu finden.
Dave: Ah... ja sicher...
Vince: Die McShaw Bruder stecken wieder in Schwierigkeiten, oder?
Dave: ich dachte schon immer, Duke würde sie früher oder später in Teufels Küche bringen.
Audrey: Ich glaube nicht, dass er was zu tun hat mit ihren Problemen. - Und was meinen Sie zu dem Kleid.

Damit macht Audrey die beiden wieder auf sich aufmerksam, die beiden starren sie wieder an.

Audrey: Okay, was ist los? Ist es zu overdressed?
Vince: Nein
Dave: Nein.
Vince: Nein, ganz bestimmt nicht.
Dave: Aber es ist zu....
Vince: … süßlich?
Dave: Ja genau.... süßlich.
Audrey: Süßlich steht mir nicht.

Sie geht in die Umkleide, wendet sich nochmal an die beiden Männer.
Audrey: Könnten Sie einen Moment warten? Nur eine Sekunde. Und ich probiere. Toll.

Sie probiert das nächste Kleid.

Vince: Das ist ein bisschen.... altbacken.
Dave: … altbacken... richtig.
Audrey: okay, das nicht.

Das nächste Kleid.

Vince: Ein wenig kindlich.
Dave: Die Träger sind zu schmal.
Audrey: Okay... Alles klar.. Ich probier dann einfach … noch ein paar andere aus.

Nächstes Kleid.
Dave: Zu tussig......

Nächstes Kleid.
Vince: Nur für alte Damen.
Dave: Ja das geht gar nicht.

Nächstes Kleid.
Vince: Oh mein Gott.

Zwischendurch fliegen die gerade anprobierten Kleider immer aus der Kabine auf den Schoß der beiden Männer.
Audrey hört man rufen „hier“... „das noch“... „oder das“....

Nächstes Kleid.
Vince: Das ist zu purpur.
Dave: Malve.
Vince: Ich hasse Purpur.

Audrey: Das auch nicht.....

Vince steht auf und reicht Audrey ein Kleid an.
Vince: Das hier ist ganz toll.
Audrey: Ernsthaft? Also ich weiß nicht. Unfassbar, dass Sie mir Modetipps geben.

Dave wispert Vince zu: Sie hätte uns einfach früher fragen sollen.
Vince: Das denke ich auch, Dave.

Audrey tritt in einem wundervollen blauen Kleid heraus. Dave sabbert fast Very Happy

Audrey: Sie starren schon wieder.
Dave: Aber Sie sehen atemberaubend aus! Ich hab doch jetzt nicht übertrieben, oder?
Vince (findet auch seine Stimme wieder): das ist perfekt.

Audrey: Danke!! Danke!! Danke schön!!

Dave: Sie hatte Glück, dass wir gerade vorbeigekommen sind.
Vince: Ja allerdings. Aber sie sah richtig umwerfend aus.
Dave: Ja und du siehst leider wie ein hundertjähriger aus. Also vergiß es schleunigst.


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