HAVEN Tribute

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 Akte 3: Der Fall Ray

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Bine
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Anmeldedatum : 03.08.18
Alter : 51
Ort : Essen

BeitragThema: Akte 3: Der Fall Ray   09.08.18 16:06

Szene A

In einem Haus

Mann zu einer am Piano sitzenden Frau: „Hey Babe, ich habe gerade die Luke repariert. Die Caprice ist beinahe fertig um wieder in See zu stechen. Und ich dachte, vielleicht könnten wir beide mal rausfahren nach Seal Island, hm?“

Sie haut mit der Faust aufs Piano.
Mann: „Hey, ganz ruhig, ich bins.“
Pfleger kommt angelaufen.
Pfleger: „Ist alles in Ordnung, Ray?“
Ray: „Nur müde... Schon gut, alles okay. Ich danke dir. Geht schon, geht schon.“
Pfleger: „Sie kommen klar?“
Ray: „Okay. Okay... Beruhige dich, Lilly. Ich geh jetzt, aber nächste Woche komm ich wieder her.“

Pflegerin zu einem Patienten und wirft ihm einen Ball zu, während der fast schon teilnahmslos da steht.
Pflegerin : „Bereit? Eins... Zwei.... Drei...“
Pfleger: „Wie geht es William heute morgen?“
Pflegerin : „Oh er ist ein regelrechter Michael Jordan heute, nicht war, Willy?“
Pfleger: „Der Doc verteilt die Medizin. Hilfst du mir beim Mittagessen?“
Pflegerin: „Ja, sicher doch.“

In der Küche.
Pfleger: „Mh, heute gibt es Geflügelsalat.“
Pflegerin: Ja, sie sind gute Esser. Besser als ich.“
Pfleger: „Das müssen sie auch. Bei den Medikamenten brauchen sie einen vollen Magen.“
Irgendwo zerbricht Glas und Mann ruft laut „Verdammt“ die beiden laufen schnell ins Wohnzimmer.
Pfleger: „Was war das denn?“

Auf dem Fußboden ist eine grüne Flüssigkeit.
Pfleger: „Doc, dass äh, sieht nicht gut aus. Ich helfe ihnen damit.“
Doc: „NEIN!!! Du kontaminierst ja alles!“
Mit einer riesigen Kraft packt er den Pfleger und schmeißt ihn gegen die Wand.
Pflegerin: „Oh mein Gott!“

Szene B

Am Hafen

Nathan: „Das mit der Katzenlady hast du gut hingekriegt.“
Audrey: „Wer hätte gedacht, dass ich so gut mit betrunkenen Hausfrauen kann.“
Nathan: „Ich sicher nicht.“
Audrey: „Ah und bei diesem wütenden Fischer war ich auch gar nicht schlecht.“
Nathan: „Sobald du seine Hosen anhattest.“
Audrey (lacht): „Ja das hat geholfen.“
Nathan: „Verdammt gute Polizeiarbeit.“
Audrey: „Hey, denk dran, ich bin ne Leihgabe.“
Nathan: „Du bleibst.“
Audrey: „Oh meinst du?“
Nathan: „Die beste Chance deine Mutter zu finden, ist als Polizistin vor Ort. Und solange du nicht vorhast die Suche aufzugeben....“
Audrey: „Das ganz sicher nicht. Ich dachte nur, wenn ich hier in Haven bleibe, seien die Fälle etwas ….“
Nathan: „Aufregender? Ich versteh schon. Hab einfach Geduld. Du solltest dein Vorgehen bei dem Kleinkram nicht als unwichtig ansehen.“
Audrey: „Ist nicht dein Ernst?“
Nathan: „Ein einheimischer Polizist würde nicht alles über einen Kamm scheren.“
Audrey: „Das war nicht mit Absicht. Was hätte ich denn tun sollen?“
Nathan: „Nächstes Mal sieh dich doch einfach kurz um. Mrs. Nelsons 4. Klässler haben dich von der Schule aus beobachtet.“
Audrey: „Och Gott... Glaubst du ich habe sie erschreckt?“
Nathan: „Ich glaub eher, sie haben sich vor Lachen in die Hosen gemacht.“

Stimme aus dem Autofunk: „Nathan, bist du da, süßer Schnucki?“
Nathan: „Ja doch, Laverne.“
Laverne: „Ich habe einen Notruf über Tumulte im Freddy bekommen.“
Nathan: „Sind unterwegs.“
Audrey: „Was ist das Freddy?“


Szene C

Schild mit der Aufschrift: Murray Q. Frederikson Psychatric Facility (dt. psychatrische Einrichtung)
mit einem Stift wurde drauf geschrieben Komm zum Essen, bleibe für die Drogen

Audrey: „Das soll wohl ein Witz sein. Eine Nervenklinik in Haven. Das ist wie Sand in die Wüste tragen. Wer ist dieser Frederikson?“
Nathan: „Ein angesehener Autohändler. Bis er eines Tages verkündete, er könnte wie ein Fisch atmen und im Meer verschwand.“
Audrey: „Lass mich raten, war das zur Problemzeit?“
Nathan: „Nein, er war nur verrückt. Seine Frau gründete das Freddy aus seinem Nachlass.“
Pflegerin: „Gott sei Dank sind sie hier!“
Nathan: „Was ist hier los?“
Pflegerin: „Ich habe keine Ahnung. Ich war in der Küche, dann hörte ich Schreie. Ich ging in den Gemeinschaftsraum. Dr. Lucassis Medikamente waren überall verteilt. Morgan ist drinnen und versucht alle zu beruhigen.“

In dem Moment wird eine Person durch das Fenster in den Garten geschleudert.
Nathan: „Whoa! Laverne? Schick Verstärkung und nen Arzt ins Freddy. Sofort.“
Laverne: „Was ist denn los, süßer Schnucki?“
Nathan: „Die Patienten drehen hier durch.“

Pflegerin kniet neben dem bewusstlosen Mann.
Pflegerin: „Morgan?“
Audrey: „Wo sind denn die Ärzte? Wer ist hier zuständig?“
Pflegerin: „Dieser Mann da. Das ist Dr. Lucassi.“

Der wütende Arzt tritt ans Fenster.

Szene D

Im Eingang des Hauses.

Mann zu einem weiteren: „Na los, kommen Sie, hier entlang.“
Nathan: „Das ist keine gelangweilte Hausfrau. Wir können keinen Arzt erschießen.“
Audrey: „Nein.“
Nathan: „Und wir können da nicht rein gehen. Also warum setzen wir ihn nicht außer Gefecht?“
Audrey: „Weil Haven kein SWAT Team hat. Nur eine Polizeifunkerin, die dich süßer Schnucki nennt. Also halten wir uns ans FBI Protokoll.“
Nathan: „das wäre?“
Audrey: „Den Verdächtigen ins Gespräch verwickeln, ablenken, deeskalieren.“
Nathan: „Mit ihm reden?“
Audrey: „Äh, ja.“
Nathan: „Hm... Klar.“
Audrey: „Dr. Lucassi, ich bin Agent...“

Ein Tisch fliegt durch die Gegend.
Doc: „Verschwinden Sie. Ich habe hier zu arbeiten.“
Nathan: „Plan B.“
Doc: „So viel zu arbeiten....“
Audrey: „Also der Elektroschocker. Reicht der wirklich aus?“
Nathan: „Ich glaube, der reicht nicht so weit.“
Audrey: „Dann müssen wir.... improvisieren.“

Schmeißt Nathan etliche Fläschen zu.
Nathan: „Äther?“

Audrey schmeißt nun ein paar Flaschen neben den Doc, der hustend zu Boden geht.
Nathan: „Beeindruckend.“

Wieder im Garten.
Nathan (telefoniert): „Wir haben den Doctor im Medikamentenzimmer des Freddys eingeschlossen. Wir brauchen A.J. Hier zur Beweissicherung und Milikan soll sehen ob irgendwelche Aufnahmen aus den Überwachungskameras zu retten sind.“

Audrey: „Okay, sie hat die Patienten durchgezählt.“
Nathan: „Fehlen welche?“
Audrey: „Drei. Wir müssen sie finden. Schnellstmöglich.“
Pflegerin: „Doktor Lucassi ist ein guter Mensch. Er tut sicherlich keiner Fliege etwas zu leide.“
Audrey: „Die drei, die weg sind, waren mit ihm im Raum als das grüne Zeug verspritzt wurde.“
Pflegerin: „Wenn es mit ihnen das gleiche macht wie mit ihm?“
Audrey: „Glauben Sie wirklich, verspritzte Medizin könnte so etwas anrichten?“
Nathan: „Ah, hab schlimmeres gesehen. Ich war aufm College.“

Nathan: „Okay, was denkst du?“
Audrey: „Der Kerl sah seltsam aus.“
Nathan: „Inwiefern seltsam?“
Audrey: „Seltsam wie eine.... eine ganz neue Form von Haven-Irrsinn.“
Nathan: „Du stehst drauf.“
Audrey: „Ich steh auf was?“
Nathan: „Den Irrsinn. Du hoffst, es wird abgefahren. Deshalb bist du doch hier.“
Audrey: „Nein, ich bin noch hier, weil eine Frau die mir sehr ähnlich sieht und die hier war, meine Mutter sein könnte. Und das will ich herausfinden.“
Nathan: „Ja klar... Und immer wenn etwas mysteriöses passiert....“
Audrey: „Wart mal....Nathan.“

Laverne: „Bist du da, süßer Schnucki? Ich habe einen Anruf von Mrs. Doughty erhalten, dass Herumtreiber Sachen von einer Wäscheleine geklaut haben.“
Audrey: „Aha, dass könnten Geisteskranke dringend benötigen.“
Laverne zählt noch ein paar Klamotten auf...

Szene E

Mrs. Doughty: „Gott sei Dank! Sie sind noch hier. Sie haben meinen Sohn dahinten.“
Gelächter aus dem Garten. Ein kleiner Junge hüpft mit William auf einem Trampolin.
Ein weiterer Mann: „Oh hallo zusammen. William war im Herbst immer ein wenig kindlich. Ich würde das auch tun, wäre ich jung und fit wie er.“

Szene F

Bei Ray Zuhause

Lilly: „Gemüse, Obst,...“
Ray: „Lilly!“
Lilly: „Ah, Butter“ sehr genial übrigens, dass im englischen Untertitel direkt an der Stelle als sie Butter sagt, EGGS für Eier steht Smile
Ray: „Das kann doch nicht.... Diese Idioten. Wie bist du da rausgekommen?“
Lilly: „Hey Ray, was ist denn das?! 12 Bier, 2mal Ketchup und null Gemüse? Pures Gift für dein Cholesterin, Schatz!... Ray? Alles okay?“

Er starrt sie an.

Ray: „Ja, ja... aber …. und du?“
Lilly: „Ich denke schon. Es ist seltsam, ich kam gerade von dem Hawkness her. War ich zur Therapie?“
Ray: „Du warst... ja, ja... Wie.. wie fühlst du dich jetzt?“
Lilly: „Ein bisschen benommen. Aber okay. Und richtig hungrig.“
Ray: „Okay, ich werde uns einfach.... Nichts drin... Ist nichts drin.“ (im Kühlschrank)
Lilly: „Schon okay. Mir reicht auch ein Begrüßungskuss.“

Sie küssen sich und dann ganz zärtlich
Lilly: „Hallo...“
Ray: „Hi“

Szene G

Wieder im Garten des Freddy

Audrey: „Also sie sind Florist.“
Mann: „mhhmhm, und diese Region des Nordwesten eignet sich am Besten für den Anbau von Wein. Diese wunderschöne Blume ist eine Wisteria sinensis. Eine aussergewöhnliche Pflanze.“
Audrey: „Cool..... Ist was?“
Der Mann starrt sie fasziniert an.
Mann: „Ich erinnere mich an Gänseblümchen und Löwenmäulchen, Orchideen....“

Er kippt nach hinten weg.
Audrey: „Okay.... Nathan! Kannst du, kannst du mir hier helfen.“
Nathan fängt gerade William auf, der in seine Arme kippt.
Nathan: „Whoa... im Moment nicht.“

Doc Lucassi wird auf einer Liege herausgeschoben.
Doc: „Halt, stop.“
Audrey: „Hey was ist mit den passiert?“
Doc: „Der Speichelfluss ist völlig normal. Ist eine Nebenwirkung seiner Medizin. Aber er könnte dehydriert sein.“
Audrey: „Sind Sie okay? Vor ein paar Minuten waren Sie es nämlich nicht.“
Doc: „Mir geht es gut. Obwohl ich nicht daran denken möchte, wie es mich überkommen hat. William braucht meine Hilfe. Können Sie mich losschnallen?“
Audrey: „Ääääh........ In Ordnung, machen Sie schon... aber..... ja....“

Doc: „Warum sind diese Männer hier?“
Audrey: „Tja, wir brachten sie zurück. Sie waren Trampolinspringen.“
Doc: „Diese beiden Männer sind Katatoniker 3.Grades“ (Katatonie)
Doc: „Mr Sperry hat seit 16 Jahre nicht gesprochen oder sich bewegt.“
Audrey: „Im Gegensatz zu Ihnen, Doctor Lucassi, ging es ihnen vor ner Weile noch bestens.“
Pflegerin: „Doktor es wurde Medizin verspritzt.“

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BeitragThema: Re: Akte 3: Der Fall Ray   09.08.18 16:07

Nathan: „Scheinbar hat es denen geholfen und machte Sie verrückt.“
Audrey: „Und dann auch noch richtig stark.“
Doc: „Was habe ich getan?“
Audrey: „Sie schrien was über ihre Arbeit.“
Pflegerin: „Von Kontamination“

Doc: „Ich bin irgendwie besessen von Sauberkeit. Vielleicht hat das, was immer da passiert ist, das ganze verstärkt und eine innere Sperre gelöst. Ich glaube, nicht das meine Arzneien sowas können.“
Nathan: „Immerhin sind jetzt wieder alle so wie vorher.“
Pflegerin: „Mh.. Lilly ist immer noch da draußen.“
Audrey: „Ist sie katatonisch?“
Doc: „Nein. Aber manchmal gewalttätig. Ziemlich heftig sogar.“

Szene H

Doc: „Lilly war Musikerin. Und nun hat sie eine ziemlich stark ausgeprägte Zwangsneurose. Ähnlich einer PTBS [Anmerkung: PTBS: Posttraumatische Belastungsstörung
]. Nur schlimmer.“
Nathan: „Deshalb wurde sie eingewiesen?“
Doc: „Wenn sie merkt, dass die Musik ihr entflieht, wird sie extrem frustriert und zerstörerisch.“

Nathan: „Ray McBreen?“
Ray: „Ah Dr. Lucassi, ich habe mich schon gefragt, wann Sie kommen. Was immer Sie da getan haben für Lilly... Danke“
Doc: „Ihr geht es gut?“
Ray: „Ihr geht es toll. Kommen Sie rein. Lil? Liebes? Verdammt...“
Doc: „Sie hat wohl einen Rückfall.“
Ray: „Oh, wie ist das denn möglich?“
Doc: „Ich weiß es nicht. Leider.“

Audrey: „Irgendne Idee wo sie sein könnte?“
Ray: „Wenn sie wieder ist wie vorher... Irgendwo an einem Klavier.“
Audrey: „Und wieso?“
Ray: „Sie komponiert Musik.“
Nathan: „Okay suchen wir sie.“
Audrey: „Warte, Nathan. Wir sollten die Medizin testen und herausfinden, ob sie der Grund ist.“
Nathan: „Stimmt. Und wenn nicht? Was dann?“
Doc: „Ist nur ein simpler Test.“
Nathan: „Okay, dann tun Sie es.“
Audrey: „Ja.“
Nathan (zu Ray): „Wir finden sie.“

Szene I

Nathan: „Warum das Klavier?“
Ray: „Sie braucht es zum Komponieren. Es fühlt sich für sie gut an.“
Nathan: „Ray...“
Ray: „Ich will nicht drüber sprechen.“
Nathan: „Ray, reden Sie mit mir.“
Ray: „Lilly... Lilly liebte es Musik zu schreiben. Eines Tages hörte ein Musikproduzent eines ihrer Songs. Er sagte, schreib mir noch so einen und ich nehm dich unter Vertrag. Sie wollte es. Sie wollte es perfekt. Und ich auch. Ich überredete sie zu ihrem Lieblingsplatz zu fahren. Wir waren so aufgeregt und ich kam von der Straße ab und wir landeten im Penobscot River. Ich schaffte es kaum lebend raus. Ich brauchte weitere 8 Minuten sie rauszuholen. Und sie sagten, wäre das Wasser nicht so kalt gewesen, wäre sie hirntot. Stattdessen ist sie...“
Nathan: „Wie sie ist.“
Ray: „Ich bin Schuld.“

Szene J

Doc: „Officer, haben Sie schon mal ein Familienmitglied dahinsiechen sehen wegen Alzheimer? Ich schon. Brutal beschreibt es nicht im Ansatz. Ich will es aufhalten. Identische Menge und Dosierung hoffen wir, dass wir meßbare Stromkreisdaten erhalten.“
Audrey: „Meßbare Stromkreisdaten?“
Doc: „Fleisch und Elektrizität, daraus bestehen wir. Natürlich bin ich sicher, dass es auch unmeßbare Energien gibt, wie unsere Seele.“
Audrey: „Sie glauben an sowas?“
Doc: „Vor wenigen Jahrhunderten waren die Wissenschaftler überzeugt, dass die Erde eine Scheibe sei. Sie waren davon überzeugt, dass sie flach ist. Aber ist sie es? Nein. Sie hatten nur Angst die Augen zu öffnen und hinzusehen.... Würden Sie mir die Schutzbrille von draußen holen? Bitte.“

Audrey verlässt den Raum und Doc Lucassi schließt hinter ihr die Tür (die einen Scheibeneinsatz hat, so dass Audrey hindurch blicken kann).

Audrey: „HALT! Um Gottes Willen, was machen Sie da?“
Doc: „Systematisches Vorgehen.“
Audrey: „Kommen Sie daraus.“
Doc: „Kalkuliertes Risiko ist unabdingbar um Fortschritte zu machen.“

Er lässt ein Tablett mit den Medikamenten fallen.
Audrey: „Doktor, kommen Sie sofort wieder raus.“
Doc: „Warum funktioniert es nicht, was ist anders?“

Audrey entdeckt eine Kamera an der Zimmerdecke.

Szene K

Duke singt und trägt einen großen Holzfisch.
Nathan: „Wo hast den her?“
Duke: „gab es zu nem Happy Meal.“
Nathan: „Ja klar.“
Duke: „Na schön, hast mich erwischt. Also gut, das Scupper hat es verschenkt. Ich will das Boot damit verschönern. Also brauch ich ne Genehmigung dafür, Officer, oder geht das so in Ordnung?“

Nathan spart sich jeden Kommentar und will sich wieder Ray zuwenden.

Duke: „Weißt du was verrückt ist, Nate? Obwohl du die Marke trägst, bist du es, der mir auf den Sack geht.“
Nathan: „Du bist ja auch ein kleiner Krimineller.“
Ray: „Ich geh rein und nachsehen, okay?“
Duke: „Neuer Partner? Weiß auch nicht, der alte gefiel mir besser. Eins Interessiert mich mal, weiß sie... ich meine... weiß sie, dass du kein ganzer Junge bist? Also weiß sie, was du so getrieben hast?“

Ray: „Hey, sie ist hier.“

Nathan taxiert weiterhin Duke.
Duke: „Noch n schönen Tag, Nate.“

Szene L

Audrey: „Das sind die Aufnahmen, der Überwachungskamera.“
Doc: „Da hab ich es wohl verschüttet.“
Audrey: „Mh..“
Doc: „Sieht aus als hätte ich es nur fallen lassen. Als ob ich was gespürt hätte.“
Audrey: „Also spulen wir nochmal zurück, bis kurz davor.... Da. Moment.... Ist das William? Sehen Sie nur, er hält den Ball doch schon. Und spielt sogar mit ihm.“

Audrey (telefoniert mit Nathan): „Nathan, was auch immer der Auslöser war, passierte bevor die Medizin verschüttet wurde.“
Nathan: „Okay, hör zu...“
Audrey: „Keine Ahnung ob es ein war, der ein Virus oder irgendwas verrücktes. Aber als wir das Band überprüft haben, zeigte sich das etwa....“
Nathan: „Audrey, wir haben Lilly.“
Audrey: „Wie geht es ihr denn?“
Nathan: „Sie versucht Klavier zu spielen, leider ohne Erfolg.“

Ray: „Bringen wir dich zurück ins Freddy, Baby.“
Er begleitet mit einem Finger, seine Frau auf dem Klavier.

Szene M

Audrey und Doc Lucassi kommen am Shiny Scupper an. Ein Mann schiebt fast schon mit Leichtigkeit ein Auto zur Seite. Ein anderer reist mit voller Wucht die Tür der Wirtschaft aus den Angeln.

Audrey: „Ist das ansteckend?“
Doc: „Wie überträgt es sich?“
Audrey: „Nathan,bist du da drin? Nathan? Nathan! Was ist passiert? Was.. Hey! Wo sind Ray und Lilly? Was ist denn hier los? Nathan! Hast du Verstärkung angefordert?“

Nathan zündelt mit einem Feuerzeug an seinem Arm rum und hat einen irren Blick aufgesetzt.

Audrey: Nathan? Nathan, lass das! Oh Nathan, hör auf damit.“
Nathan: „Nichts.....“
Audrey: „Oh Nathan, was redest du da?“ [[Einwurf wie oft will sie seinen Namen eigentlich noch nennen?]]

Nathan stürmt an ihr vorbei und schubst sie.

Laverne über Funk: „Die Randalierer haben wir eingesammelt. Aber ich habe bisher Nathan leider noch nicht erreicht.“
Audrey: „Okay. Wir müssen herausfinden, was die Ursache ist.“
Doc: „Mir fällt nur ein gemeinsamer Nenner ein.“
Audrey: „Welcher?“
Doc: „Nicht welcher. Wer.“
Audrey: „Lilly.“

Laverne: „Audrey, bist du dran, Schätzchen? Ich habe Nathans Wagen geortet. Er ist unten am Hafen.“
Audrey: "Großartig....“


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BeitragThema: Re: Akte 3: Der Fall Ray   09.08.18 16:08

Szene N

Bei Duke auf dem Boot. Duke schleppt grad Kisten hin und her, als Nathan plötzlich total verschwitzt, mit roten Augen und nach wie vor irrem Blick auftaucht.

Duke: „Also Nathan. Denk mal darüber nach koffeinfreien zu trinken, Kumpel...“
Nathan: „Wie fühlt sie sich an--- die Sonne?“
Duke: „Ich weiß nicht...“ [[im Original antwortet er „Feels good..“ ähm... ist n Unterschied Smile ]]

Nathan schmeißt eine große Statue zu Boden.

Duke: „HEY! Was soll das??“
Nathan: „Und wie fühlt sich das an?“

Er schubst Duke zu Boden, schmeißt Kisten umher.

Nathan: „Du redest über Dinge, die ich getan habe? Das ist nichts verglichen mit dem was du anderen angetan hast.“
Duke: „Wem?“
Nathan: „Mir!“
Er fasst Duke am Hals und drückt auf den Kehlkopf. Plötzlich steht Audrey hinter Nathan und schießt mit einem Taser auf ihn. Daraufhin fällt Nathan zu Boden.
Audrey: „Tut mir leid, dass ich das tun musste... Alles okay?“
Duke: „Alles Prima....“
Audrey: „Ich habe mit Nathan geredet.“
Nathan: „Nichts. Hab nichts gespürt.“ Dann wird er ohnmächtig.
Duke: „Was ist hier los?“
Audrey: „Sie müssen auf ihn aufpassen.“
Duke: „Nein.“
Audrey: „Er ist krank, Duke.“
Duke: „Das weiß ich.“
Audrey: „Nein, nicht wie sie denken. Irgendwas ist mit ihm passiert.“
Duke: „Ist er ansteckend? Ich frag ja nur...“
Audrey: „Ich weiß es doch auch nicht, alles klar? Aber ich kenne jemanden, der es ist. Und wenn ich sie nicht schnell genug erwische, wird es mehr wie ihn [[ damit meint sie Nathan]] geben.“
Duke: „Ah....“
Audrey: Also ich geh jetzt...“
Duke: „Aber ich äh...“
Audrey: „Das ist die Gelegenheit sich zu revanchieren, klar. Sie wissen doch noch, wer sie vorm Knast bewahrt hat.“

Duke: „Und bis eben, war es ein so schöner Tag...“

Szene O

Doc telefoniert mit Audrey: „Officer Parker, hier ist Dr. Lucassi. Haben Sie Lilly gefunden?“
Audrey: „Noch nicht.. Hey kann ich Sie was fragen? Als all das passierte, hat Lilly da vielleicht Klavier gespielt?“
Doc: „Ja, ich meine mich zu erinnern, dass sie gerade anfing etwas zu spielen. Warum fragen Sie?“
Audrey: „Nun laut Nathan spielte sie auch im Shiny Scupper, oder zu mindestens hat sie es versucht.“
Doc: „Und?“
Audrey: „Es wäre immerhin ein gemeinsamer Nenner. Hören Sie, ich würde gern mal ihr Zimmer sehen.“

Szene P

Nathan sitzt angekettet auf Dukes Boot. Er versucht sich loszureißen.
Nathan: „Mach mich los.“
Duke: „Darauf verzichte ich. Du hast jetzt Sendepause.“

Nathan gibt grunzende Laute von sich und versucht wie ein Bekloppter sich von den Ketten zu befreien. Duke setzt sich ihm gegenüber.

Duke: „Das darf doch alles nicht wahr sein. Hör mal, wenn du so weiter machst, tust du dir noch weh. Ach ja,stimmt. Du bist anders. Tust dir nie weh.“
Nathan: „Immerhin bin ich kein Parasit.“

Beide Lachen.

Duke: „Das machst du richtig gut.“
Nathan: „Du benutzt die Leute, wie du es immer machst. Und Audrey willst du auch benutzen, ja? Natürlich willst du, natürlich das bist eben du.“

Duke holt aus und schlägt im ins Gesicht. Nathan spuckt Blut.

Nathan: „du kannst mir nicht wehtun... schon vergessen?“

Szene Q

Audrey telfoniert: „Ich vermute, sie verstecken sich auf Rays Boot. Es nennt sich Caprice oder so. uhuhu... alles klar. Danke. Es hat an keinem der örtlichen Häfen angelegt. Was mich wundert ist nur, dass er sich so ein Boot leisten kann.“
Doc: „Soweit er mir bei seinen Besuchen erzählte, hatte sein Großvater es aufgegeben als die McBreens vor Jahren in Haven angeschwemmt wurden.“

Das Handy klingelt.

Audrey: „Entschuldigung ich muss nur...“
Doc: „Kein Problem, ich versuche das Boot zu finden.“
Audrey: „Okay...... Hallo?“
Duke: „Ja, unser Dornröschen ist gerade aufgewacht und die Prinzen-Rolle steht mir nicht so gut.“

Szene R
Nathan: „Ich hab es mir wohl auch eingefangen.“
Audrey: „Wie fühlst du dich jetzt?“
Nathan: „Ich weiß nicht was schlimmer ist. Verrückt werden oder danach wieder normal zu sein...“
Audrey: „Erinnerst du dich an was?“
Nathan: „Shiny Scupper. Das ist alles.“
Audrey: „Hat Lilly dort Klavier gespielt?“
Nathan: „Ja, wieso?“
Audrey: „Ich glaube ihre Musik ist die Ursache.“
Nathan: „ah, nein das glaub ich nicht.“
Audrey: „Hör mal Nathan, hier geht es nicht darum, dass ich mich über den Irrsinn freue.“
Nathan: „Das habe ich nicht gesagt. Ich glaube nicht, dass Lilly es verursacht.“
Audrey: „Wieso?“
Nathan: „Weil Ray sich neben sie setze und anfing zu spielen.“
Audrey: „Warte... Ray spielte?“

Szene S

Ray: „Ich hab uns Musik mitgenommen. Aretha im Fillmore mit Ray Charles. „Spirit in the dark“
Lilly: „Heyyyy....---- Du Ray, was war los mit den Leuten in der Bar? Das war furchtbar. Hab ich das getan?“
Ray: „DU? Nein. Nein.“
Lilly: „Warst du es?“ Oh mein Gott, Ray“
Ray: „Schon okay...“
Lilly: „Es ist nicht okay. Du darfst das nicht mehr tun.“

Szene T

Audrey: „Natürlich. Ray war im Freddy. Ich hab ihn auf dem Band gesehen. Er muss all die Menschen so verändert haben. Aber er war so schnell weg, dass er es gar nicht bemerkt hatte.“
Nathan: „ Ich bin ziemlich sicher, dass er es inzwischen weiß.“


Szene U

Ray: „Lil, ich will dich nicht nochmal verlieren.“
Lilly: „Und ich will niemanden Schmerzen zufügen.“
Ray: „Das will ich doch auch nicht. Okay.“

Szene V

Audrey: „Kein Wort über Lilly oder Ray. Schätze wir müssen die Caprice finden.“
Duke: „Ich weiß wo das Boot ist.“
Audrey: „Ach ja, wo?“
Duke: „Ich bring euch hin.“
Audrey: „Nein, wir gehen allein.“
Duke: „Oh... Okay, vergessen Sie es.“
Audrey: „Hey! Wenn Sie etwas wissen und es nicht sagen, buchte ich Sie wieder ein.“
Duke. „Nein, dass können Sie nicht. Und ehrlich gesagt ist aus der Drohung die Luft raus. Und wenn ich bedenke, dass mich gerade ein Police Officer angegriffen hat...“
Nathan: „Mr. Crocker, ich empfehle Ihnen, eine Beschwerde einzureichen und Anzeige zu erstatten.“
Duke: „Ist nicht mein Stil, Nathan.“

Audrey: „Warum genau wollen Sie mitkommen?“
Duke: „Ich bin ein guter Bürger. Und ich will verflucht nochmal wissen, was hier los ist.“

Szene W

Ray: „Okay die Toilette sollte jetzt funktionieren. Zumindest bis wir aus dem Hafen raus sind. Liebling.....“

Er sieht Lilly auf dem Boden sitzen, wie sie verzweifelt versucht Noten aufzuschreiben.

Ray: „Halte durch, ich hole dich gleich wieder da raus.“

Er spielt auf der Gitarre. Während man sieht, wie Lilly wieder zu sich kommt, wird Dr. Lucassi immer wieder eingeblendet, wie er in der Nähe des Bootes steht und sein Gesicht immer roter wird.

Ray: „Da bist du ja...“
Lilly: „Na Ray.“

Im nächsten Moment springt ein völlig wütender Dr. Lucassi auf das Boot.
Doc: „Sie sind es.“
Lilly schreit.

Lurz darauf kommen Duke, Nathan und Audrey mit dem Wagen am Anlegeplatz an.

Duke: „Nein, nein, nein. Ich komme mit.“
Audrey: „Nein, der Deal war, sie tun genau was wir sagen, und ich sage, sie bleiben hier.“
Duke: „Was??“

Audrey: „Den Leuten im Scupper ging es genau im gleichen Moment besser wie dir.“
Nathan: „Also werden alle Leute, die Ray hören, immer gleich lang beeinflusst. „
Audrey: „Du warst nur zwei Stunden lang weggetreten, die Leute aus dem Freddy vier.“
Nathan: „Also was verkürzt die Phase.“
Audrey: „Nein, die viel bessere Frage ist, was verlängert sie?“
Nathan: „Also jetzt wünsche ich auch Haven hätte ein SWAT Team.“

Lilly kommt auf die beiden zugerannt.

Nathan richtet seine Pistole auf sie und befielt ihr sich hinzuknien.

Kurz darauf im Auto

Nathan: „Also was ist passiert?“
Audrey: „Lucassi hat Ray überwältigt, hat ihn ins Auto verfrachtet und sprach irgendwas von zurückbringen.

Am Freddy

Audrey: „Okay, sie passen auf Lilly auf, bis wir sie rufen.“
Duke: „Hallo? Sie nehmen das mit dem guten Bürger etwas zu wörtlich.“
Audrey: „Klappe halten.“
Duke: „Wir bleiben hier, okay?“

Nathan: „Ist Lilly sicher das Dr. Lucassi hierher wollte?“
Audrey: „Wo wollte er sonst hin, seit er weiß wozu Ray fähig ist? Nathan, Lucassi will nichts weiter als seinen Patienten helfen, er ist ein guter Arzt.“
Nathan: „Und derzeit durchgedrehter als eine Maus in der Falle.“
Audrey: „Tja soviel dazu...“

Audrey: „Aber es könnte funktionieren.“
Nathan: „Was?“
Audrey: „Ray zu benutzen den Patienten zu helfen. Aber nur wenn es gelingt, Ray in Schach zu halten.“
Nathan: „Ein wenn zuviel. Bei einem Kerl der nichts zu verlieren hat.“
Audrey: „Du hast Recht......... Ich glaube wir haben ein Problem.“
Sie hören Sägegeräusche.


Nathan: „Halt!“
Doc: „Das ist steril...“ (Er legt Tupfer zur Seite.)
Audrey: „Okay, okay... Ruhig ja... Doktor tun sie das nicht.“
Doc: „Ist ihnen klar, zuwas dieser Mann fähig ist?“
Audrey: „Ja,... ja...“
Doc: „Ich brauche sein Gehirn. Das... es bietet eine völlig neue Möglichkeit.“
Audrey: „Sie haben Recht, wir müssen es nachvollziehen können.“
Doc: „Wenn das gelingt. Wenn das gelingt.“

Audrey schleicht sich zum Defibrilator.

Doc: „Seit 20 Jahren erforsche ich Gehirne. Gehirnforschung seit 20 Jahren. Könnten es ihnen ersparen. Könnten den Familien den Schmerz ersparen mit ansehen zu müssen wie ihren Lieben dahin...“

Audrey gibt ihm einen Schlag mit dem Defibrilator.
Nathan: „Du wirst ja immer besser darin.“
Audrey: „Bei dir hat es ja auch gewirkt mit der Elektrizität.“
Nathan: „ähäh...“

Die beiden beobachten wie sich Ray und Lilly umarmen.


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Alter : 51
Ort : Essen

BeitragThema: Re: Akte 3: Der Fall Ray   09.08.18 16:08

Lilly: „Ray es geht wieder los.“
Ray: „Was? Dann brauch ich ein Musikinstrument.“
Lilly: „NEIN! Keine Musik mehr.“
Ray: „Lil“
Lilly: „Nein.“
Ray: „Warum?“
Lilly: „Warum? Du warst hier festgeschnallt und ein Kerl wollte deinen Kopf aufschneiden. Du darfst nicht dein Leben riskieren. Das Leben anderer. Das geht zu weit.“
Ray: „Und wenn wir gehen? Ganz weit weg?“
Lilly: „Es geht einfach nicht.“
Ray: „Nein, neine, nein, Baby. Das ist mir egal. Ich will dich nicht verlieren...“
Lilly: „Versprich es mir.... Versprich es mir!“
dann singt sie „Ich habe entschieden, was ich jetzt tu. Ich kann so nicht sein. Nur weil du mich so suchst. Ich verschwendete das ganze Leben um vielleicht...... vielleicht..... vielleicht.... vielleicht.... vielleicht...“
Lilly ist wieder in ihrer Neurose gefangen und nicht mehr erreichbar.

Lilly aufgeregt: „Aber, aber, aber wie war das noch?“


Nathan: „Wann hat das angefangen?“
Ray: „Ich weiß es nicht mehr... Ich hörte auf zu spielen, als Lilly krank wurde. Es ging einfach nicht mehr. Im Freddy habe ich zum ersten Mal wieder gespielt. Früher ist es anders gewesen.“
Audrey (zeigt auf ein Bild, das Ray in den Händen hält): „Ist das das Boot ihres Großvaters?“
Ray: „Ja, damit kam er hierher. Er sagte mir immer, ich sollte die Finger von der Musik lassen. Ich denke.. ich denke, er wusste es. Ich dachte er hatte was gegen Rock'n'Roll.“
Audrey: „Doktor, wenn es darum geht Sicherheit durch Abgeschiedenheit zu erreichen, wäre ein kleines Boot auf dem Meer nicht ein akzeptables Risiko?“
Doc: „Tja...“
Audrey: „Doktor, Ray ist was besonderes.“
Doc: Ich bin mir seiner Fähigkeiten bewusst. Und Sie haben Recht. Er ist etwas besonderes.“
Audrey: „Ja, aber er ist auch nur ein Mann, der mit seiner Frau zusammen sein will. Wenn wir sie auf dem Boot wegfahren lassen würden, vielleicht ist das für alle das Beste. So hat er zu Mindestens die Möglichkeit herausfinden zu können....“
Doc: „Das die Erde rund ist?“

Audrey nickt zufrieden lächelnd.

Lilly sitzt in ihrem Zimmer, schreibt wild was auf und summt dabei. Ray kommt herein und spielt kurz Mundharmonika. Lilly wird wieder normal. Kurz darauf schleichen Ray, Lilly und die beiden Katatoniker William und Mr. Sperry in die Nacht hinaus.








Szene X

Am nächsten Morgen am Hafen auf der Caprice.

Audrey: „Wie heißt es? <Ist die Morgensonne rot, fahr hinaus mit dem Boot>“
Mr. Sperry: „Nein Morgenrot schlecht Wetter droht. Gut das sie nicht mitkommen.“

Audrey: „Ja.... Werden Sie zurecht kommen?“
Ray: „Mit der verrückten Crew? Das wird toll. Hab viele Instrumente dabei.“
Audrey: „Ja, Hauptsache Sie spielen weit genug draußen.“
Ray: „Richtig. Und wenn es geht, machen wir kurze Ausflüge an Land. Vielleicht können wir noch anderen Menschen helfen. Anderen Menschen helfen die Welt zu sehen.“
Lilly: „Ja, danke.“
Audrey: „Gern geschehen. Also dann!“

Mr. Sperry: „Ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen.“
Audrey: „Ja? Wofür?“
Mr. Sperry: „Dass ich sie angestarrt habe, wie ein verliebter Teenie. Es ist nur, sie sind das Ebenbild von jemanden, dem ich vor Jahren Blumen verkauft hab.“
Audrey: „Wem?“
Mr. Sperry: „Gänseblümchen und Löwenmäulchen und Orchideen. Ich erinnere mich an Blumen nicht an Namen.“

Ray: „Alles klar, Matrosen. Leinen los!“

Audrey: „Hey, war das... war das etwa 1983?“
Mr. Sperry: „Ja das könnte hinkommen.“
Audrey: „Warten Sie. Und wie war ihr Name?“
Mr. Sperry: „Ich weiß es nicht.“
Audrey (total aufgeregt): „Nein. Nein, nein, nein. Bitte, bitte, bitte. Denken Sie nach.“

Das Boot ist schon losgefahren, als es ihm einfällt.

Mr. Sperry: „Lucy. Ich glaub sie hieß Lucy.“

Szene Y

Audrey steht am Hafen. Duke kommt zu ihr.

Duke: „Sie erzählen es doch niemanden, oder?“
Audrey: „Mhhh?“
Duke: „Das ich so ein guter Junge sein kann.“
Audrey: „Oh... nein. Nein, keine Sorge ich werde es niemanden verraten. Danke für Ihre Hilfe.“
Duke: „Oh ich werde Ihnen und Nathan meine riesige Rechnung aufdrücken. Natürlich mit Nachtzuschlag.“

Audrey lacht.

Duke: „Es war eine Ehre Ihnen zu helfen......... Die Probleme sind zurück, oder?“
Audrey: „Ja ich denke schon.“

Sie entfernt sich von Duke und geht zu Nathan.

Audrey: „Lucy. Die Frau auf dem Bild, sie heißt Lucy. Das hat Mr. Sperry eben gesagt.“
Nathan: „Lucy. Na das ist ein Anfang.“
Audrey: „Ja. Also gut, weißt du was. Ich gebe es zu. Dieser Irrsinn hier, was soll ich sagen. Irgendwie steh ich drauf.“
Nathan: „Das sind die Menschen.“
Audrey: „Nein, das sind nur Fälle. Wirklich sehr sehr sehr interessante Fälle. Sonst nichts.“
Nathan: „Du meinst also so wie in meinem Fall?“
Audrey lacht: „Das bezweifle ich. Du bist ein hoffnungsloser Fall.“

Nathans Walkie Talkie piept.

Laverne: „Nathan, wo steckst du, süßer Schnucki? Dr. Lucassi hat angerufen. Schon wieder Wirbel im Freddy. Drei Patienten werden vermisst.“
Audrey: „Na los, Süßer. Los geht’s, los.“
Nathan: „Ja, ja... Das ist ein Irrenhaus. Die sollten echt besser auf ihre Patienten aufpassen.“

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