HAVEN Tribute

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 Akte 2: Der Fall Bobby

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Bine
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Anmeldedatum : 03.08.18
Alter : 51
Ort : Essen

BeitragThema: Akte 2: Der Fall Bobby   09.08.18 16:02

Haven – Episode 2 – Schmetterlinge


Szene A

Am Pub „The Rust Bucket“

Frau: „Gute Nacht ihr Lieben. Ich bin viel zu spät dran, Otis. Ich mach die Wochenabrechnung morgen fertig.“
Mann: „HANNAH!“
Hannah (Frau): „Dad...“
Dad: „Hast du mir nicht gesagt, dass du hier nicht mehr arbeitest?“
Hannah: „Es sind doch nur noch 2 Tage...“
Dad: „Wäre es denn nicht besser, du wärst bei Bobby oder machst sonst irgendwas? Anstatt deine Zeit in diesem Drecksloch zu verbringen...“
Otis: „Hey, Vorsicht, alter Mann!“
Dad: „Hören Sie, wenn Sie Ihre Zeit damit vergeuden Gift an Verlierer zu verkaufen, ist das ihr Problem. Das meine Tochter Zeit für Ihre Buchhaltung vergeudet ist meines!“
Otis: „Kommen Sie doch rein. Ich spendiere einen Drink... Sie mochten ihn unverdünnt, wenn ich mich recht erinnere.“
Dad: „Ich warne Sie, Otis! Hannah, wir gehen!“
Hannah (zu Bobby): „Jetzt komm schon, Bobby, es tut mir leid.“



Szene B

Eine enorme riesengroße Kugel rollt, angeführt von einem Schmetterling, durch die Straßen Havens und kracht ins „Rust Bucket“

Szene C

Polizeistation

Chief Wuornos (macht ein Kreuzworträtsel): „Sandwich mit Truthahn. Was? Na toll, seit wann steht denn sowas auf der Karte?“
Audrey legt ihm das Bild vom Colorado Kid vor die Nase.
Chief Wuornos: „Ich wünsche Ihnen auch einen guten Morgen, Agent Parker.“
Audrey: „Ich muss mehr über sie herauskriegen.“
Chief Wuornos: „Mir geht es sehr gut, danke. Ist ja sehr gut, dass Sie daran denken. - Ich wusste nicht, dass Sie noch in der Stadt sind.“
Audrey: „Das wars? Das ist alles? Ich werd hier behandelt, wie ein dummer Anfänger?“
Chief Wuornos: „Normalerweise werde ich begrüßt.“
Audrey: „Okay, wissen Sie was, Sie... Mein Fehler, mh.. Also folgendes: Sie haben doch damals diese Frau als Zeugin befragt, stimmt's oder hab ich recht?“
Chief Wuornos: „Mag sein. Ist verdammt lange her.“
Audrey: „Existierte ein Aktenvermerk?“
Chief Wuornos: „Es ist lange, lange her, haben Sie gehört?
Audrey: „Das ist eine wahrhaft kuriose Stadt.“
Chief Wuornos: „Die Stadt ist großartig. Aber sie mag keine Schnüffler, wie Sie einer sind.“
Audrey: „Ich war doch wahrhaftig eine große Hilfe, oder nicht? Und sehr diskret. Und wissen Sie, jetzt benötige ich Ihre Hilfe.“
Chief Wuornos: „Sie sind nicht im Dienst, oder?“
Audrey: „Ich bin undercover.“
Chief Wuornos (lacht): „In Ordnung okay. Wissen Sie was, es wird ein paar Tage dauern. Wie lange sind Sie in der Stadt?“
Audrey: „Nunja, ich habe sehr viel Zeit.“
Chief Wuornos: „Okay, ich rate Ihnen, sich zu entspannen. Genießen Sie die Zeit. Sie sollten unbedingt losgehen und die Haven Moose Farm (dt. Elchfarm) ansehen. Die ist es wert. Genießen Sie die Ferien.“
Audrey: „Aha. Naja, ich mache keine Ferien.“
Chief Wuornos: „Dann sehen Sie es einfach als kleine Übungsangelegenheit.“

Nathan betritt den Raum
Audrey: „Hi.“
Nathan: „Noch in Haven?“
Audrey: „Ich habe beschlossen, meinen Jahresurlaub hier zu verbringen.“
Chief Wuornos hustet.
Audrey: „Eigentlich möchte ich die Frau auf dem Foto suchen. Wenn es irgendwie geht.“
Chief Wuornos: „Was können wir für Sie tun, Nathan?“
Nathan: „Irgendwas ist im Rust Bucket passiert. Ich seh nach.“
Audrey: „Darf ich sie begleiten? Mich zieht es nicht wirklich ins Moose Museum.“
Nathan: „Es ist eine Farm.“
Audrey: „Farm, Gallery, Museum... Alles dasselbe!“
Nathan: „Wissen Sie...?“
Chief Wuornos: „Ich denke, das ist eine gute Idee. Nathan kann jede Hilfe gebrauchen, die er bekommen kann.“
Nathan: „Na also dann.... Kommen Sie...“

Chief Wuornos: „Ha, endlich Frieden, ist das gut.“

Szene D

Am „Rust Bucket“

Audrey: „Wow! Also die erste Frage ist: Warum ist dort eine gigantische metallene Kugel?“
Nathan: „Jeder kennt diese Metallkugel.“
Audrey: „Zweite Frage, diese Metallkugel kennt jeder? Wieso?“
Nathan: „Ja, sie ist Teil einer Skulptur. Und zwar die auf der Green Street. Seit Ewigkeiten. Jedes Jahr versuchen Highschoolabgänger sie zu stehlen. Scheitern – und nehmen was anderes.“
Audrey: „Und sie scheitern, weil...“
Nathan: „Weil sie eigentlich nicht zu bewegen ist.“

Audrey: „Entschuldigen Sie, Sir. Agent.. äh.. Offizier Parker... Haven P.D. Oder so... Haben Sie irgendetwas gesehen?“
Otis: „Ja, diese Metallkugel hat mein Haus zerstört.“
Audrey: „Wissen Sie, das ist ja ganz offensichtlich. Aber was konnten Sie eigentlich sehen?“
Otis: „Nur diese Kugel, wie sie hier reinknallte.“
Audrey: „Besteht vielleicht die Möglichkeit, dass Sie sich in letzter Zeit mit Ihrer Kneipe Feinde gemacht haben?“
Otis: „Nur dieser Ed Driscoll randalierte letzte Nacht hier.“
Nathan: „Driscoll war hier?“
Otis: „Ja... Er hasst das Rust Bucket, seit er mit der Sauferei aufgehört hat.“
Audrey: „Sie kennen ihn?“
Nathan: „Ja, ich kenn ihn. Ich weiß auch wo er wohnt. Oben in der Green Street.“
Audrey: „Und bis gestern Nacht war die Kugel dort.“

Szene E

Unterwegs

Audrey: „Es macht Ihnen doch nichts aus?“
Nathan: „Was denn?“
Audrey: „Das ich mich einfach selbst eingeladen habe.“
Nathan: „Nein, jetzt können wir endlich du zueinander sagen.“
Audrey: „Okay, Nathan.... DUU!“

In der Green Street, vor dem Rest der Skulptur.

Mann: „Es gibt nichts außergewöhnliches an diesem Ball. Außen edle Bronze und innen gefüllt mit circa drei Tonnen Sand.“
Audrey: „Wie lange, würden Sie sagen, steht das hier schon?“
Mann: „Die Kirche hat ihn 68 gekauft und 69 installiert. Aber danach war er nicht mehr zu bewegen.“
Nathan: „Hier ist gar kein Rost auf den Ketten.“
Mann: „Oh, die hab ich erst letztes Jahr dran gemacht. Die neue Versicherung wollte das. Ich hielt das für Quatsch. Die war wie festzementiert.“
Nathan: „Offensichtlich hat das nicht gereicht.“
Audrey: „Also gehen wir zu Driscoll.“

Szene F

In der Kirche. Während einer Taufe. Audrey und Nathan sitzen in einer der hintersten Bänke.

Audrey: „Naja, er sieht nicht aus wie einer von der Sorte, der sich mit nem Barkeeper prügelt und dann dessen Haus zerstört.“
Nathan: „Warte bis er den Mund aufmacht.“
Audrey: „Wieso? Kennst du ihn gut?“
Nathan: „Mehr als ich gern hätte.“

Rev Driscoll (ehemals oben Dad genannt): „Dieses Kind gehört nun zu Gott.“
Die Taufgemeinschaft: „Amen. Ja, das tut es.“
Rev Driscoll: „Es wird ab jetzt auf den Pfaden Gottes wandeln. Mit uns. Es ist nun an jedem einzelnen von uns, ihn an diesen Pfad zu erinnern. Halleluja.“
Die Taufgemeinschaft: „Halleluja.“
Rev Driscoll: „Die beste Chance auf Gottes Pfad zu bleiben, hat er, wenn er unter Gläubigen lebt und ungöttlichem und allen Problemen aus dem Wege geht. Kann ich ein Amen hören?“
Die Taufgemeinschaft: „Amen!“

Nathan steht auf, Driscoll schaut ihn an, Nathan geht raus.

Rev Driscoll: „Haven ist ein feiner Platz für Gottes Familien. Aber ihr und ich wisst, dass es überfüllt ist von gottlosem Abschaum. Kann ich ein Amen bekommen?“
Die Taufgemeinschaft: „Amen!“

Audrey steht entsetzt auf und geht ebenfalls hinaus.

Vor der der Kirche wartet Nathan.
Audrey: „Was zur Hölle sollte das?“
Nathan: „Ich habe eine Vergangenheit mit dem Rev.“
Audrey: „Das nächste Mal erzählst du mir das bitte vorher.“
Nathan: „Hätte ich machen sollen.“
Audrey: „Ja, hättest du machen sollen. Also, was sollte ich über ihn wissen?“
Nathan: „Er ist ein aufgeblasener, selbstgerechter Arsch. Soweit ich weiß, war er nie gewalttätig. Nur zornig. So ist er, seit seine Frau tot ist.“
Audrey: „Denkst du, du kannst das alles für dich behalten, während wir mit dem Rev sprechen?“

Nathan sagt nichts, geht wieder in die Kirche. Audrey hinterher.

Wieder in der Kirche.

Audrey: „Hallo?“
Rev Driscoll: „Sie hatten es eilig. Und Sie müssen Special Agent Parker sein.“
Audrey: „Beobachten Sie mich, Reverend?“
Rev Driscoll: „Sie sind hier wegen der Skulptur...“
Audrey: „Sagen Sie uns was über das Rust Bucket.“
Rev Driscoll: „Es ist ein Sündenpfuhl. Jemand in der Stadt hat uns nur einen Gefallen getan.“
Nathan: „Waren Sie dieser jemand?“
Rev Driscoll: „Agent Parker, hat jemand die Anständigkeit gehabt, Sie in unserer Stadt willkommen zu heißen?“
Audrey: „Antworten Sie auf Nathans Frage.“
Rev Driscoll: „Ich befürworte keine Gewalt und zwar in jeglicher Art. Und wenn ich diese Bar zerstören wollte, würde ich es mit der Skulptur dieser Kirche tun?“
Audrey: „Warum haben Sie gestern den Barkeeper angeschrien?“
Rev Driscoll:“ Mh.. Perfektes Timing. Hannah! Special Agent Parker, das ist meine Tochter Hannah und ihr Pflegesohn Bobby.“

Hannah: „Hallo.“
Rev Driscoll: „Bobby, ich hab dir gesagt, das Fahrrad hat in der Kirche nichts verloren. Entschuldigung, hab ich vergessen.“
Rev Driscoll: „Hannah, würdest du so freundlich sein, Agent Parker zu sagen, warum ich meiner Frustration gestern Abend vor der Bar Ausdruck verliehen hab?“
Hannah: „Ich glaub, das wäre nicht so gut.“
Rev Driscoll: „Meine Tochter hat mir nicht gesagt, dass sie dort arbeitet. Ich kam um sie zurückzuholen, damit sie Gottes Arbeit machen kann. Dort wo ihre Talente von größerem Nutzen sind.“
Hannah: „Dad, der Kirchenchor ist schon da und wartet auf dich seit einer Weile.“
Rev Driscoll: „Ist ja schon gut.“

Audrey: „Hannah, gibt es irgendetwas, das im Rust Bucket passiert ist, das sie uns vielleicht erzählen wollen?“
Hannah: „Nein, nichts ähm, ich hab dort nur angefangen zu arbeiten und war weg bevor es passierte.“
Nathan: „Bobby, hast du was gehört?“
Bobby: „Nein, Sir.“
Nathan: „Kannst du die Ohren für uns offen halten?“
Hannah: „Sicher doch.“

Rev Driscoll: „Agent Parker, meine Tochter macht einen delikaten Meeresfrüchteeintopf. Jeden Sonntagabend. Wenn es für Sie geht, wäre es uns eine große Freude, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.“
Audrey: „Danke, aber wie Sie wissen, arbeite ich an diesem außergewöhnlichen Fall mit dieser gigantischen Kugel. Und ich gehe davon aus, dass Sie uns nicht alles gesagt haben, warum Sie im Rust Bucket waren.“
Rev Driscoll: „Audrey, Sie sind nicht von hier. So hatten Sie den großen Vorteil zweifeln zu dürfen. Aber lassen Sie mich eins klarstellen: Das sind die letzten Fragen, die ich über diesen Ort beantworte.“


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Bine
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BeitragThema: Re: Akte 2: Der Fall Bobby   09.08.18 16:12

Szene G

Vor der Kirche

Audrey: „Woah, was für ein netter Mensch. Tz.. Also was war da zwischen dir und seiner Tochter?“
Nathan: „Ich hatte sie, ohne seine Erlaubnis, zum Abschlussball eingeladen.“
Audrey: „Ah..“
Nathan: „Er fand es heraus und verbot ihr her zu kommen.“
Audrey: „Das Problem kann doch wirklich nicht nur der Abschlussball gewesen sein.“
Nathan: „Doch schon. Und weil wir sein Verbot ignoriert und uns amüsiert haben.“
Audrey: „Und??“
Nathan: „Und weil wir schwimmen waren. Und zwar nackt.“
Audrey: „Nathan Wournos... Also das darf doch wohl nicht wahr sein. Sowas tut ein guter Junge nicht.“
Nathan: „Ich hab eigentlich gar nichts gemacht. Sie war es.“
Audrey: „Sicher...“

Szene H

In Audreys Zimmer. Ein Schmetterling fliegt ins Zimmer. Audrey, die nur mit einem Handtuch bekleidet ist, sieht den neben einer Polyesterdecke auf ihrem Bett sitzen. Sie nimmt in die Hände und trägt ihn zum Fenster.

Audrey: „Schmetterlinge gehören nicht in ein Schlafzimmer. Ab in die Freiheit mit dir.“

Sie setzt sich auf ihr Bett, tippt auf ihrem Handy rum. Plötzlich lösen sich aus der Decke die Fäden als ein ganzes, und Audrey wird damit wie von Geisterhand umwickelt. Sie schafft es noch Nathan anzurufen. Ruft seinen Namen, er ruft Parker. Sie fällt zu Boden und sie ist nun auch um den Kopf herum eingespinnt.

Kurz darauf. Audrey zieht sich an.
Audrey: „Was ich in meinen Ferien mache? Ich wurde von meiner Bettdecke eingepuppt, du kamst und hast mich rausgeschnitten. Ne ganz normale Sache hier in Haven.“
Nathan: „Du solltest dich untersuchen lassen.“
Audrey: „Ja, eine ganz tolle Idee! Ich danke dir. Ich weiß, dass du denkst, dass das verrückt ist. Aber auch du musst einsehen, es muss der Rev gewesen sein. Er sammelt Schmetterlinge und ich habe einen Schmetterling gesehen, kurz bevor ich zum Kokon wurde. Ich glaub ja selbst nicht, was ich da sage.“
Nathan: „Ich auch nicht.“
Audrey: „Nathan, du kannst nicht leugnen, dass hier eigenartige Dinge vor sich gehen. Deswegen müssen wir Druck auf den Rev ausüben und zwar massiven.“
Nathan: „Was sagst du zu ihm? <Sie haben aus mir einen Kokon gemacht, gestehen Sie.>?“
Audrey: „Hast du etwa einen besseren Vorschlag?“
Nathan: „Wir müssen Hannah ohne den Reverend treffen. Sie arbeitet in der Kirchengemeinde, aber nur wenn ihr Vater nicht da ist.“
Audrey: „Wie hast du das rausgekriegt?“
Nathan: „Naja, weil ich dort angerufen habe.“


Szene I

In dem Gebäude der Kirchengemeinde.
Hannah: „Hier bitte Howard.“
Howard: „Ich danke dir.“

Hannah: „Bobby, ich mach jetzt ne kleine Pause okay?“
Bobby: „Weißt du was, eine Pause klingt gut.“
Audrey: „Hannah, hätten Sie vielleicht mal eine Minute Zeit für mich?“
Hannah: „Also wissen Sie...“
Nathan: „Bobby, kommst du mit raus?“
Bobby: „Okay.“
Hannah: „Danke...“

Audrey: „Es ist richtig toll, dass Bobby mit ihnen zusammen diese Arbeit macht.“
Hannah: „Wenn ich ehrlich bin, weicht er mir nicht einen Millimeter von der Seite. Ihn immer morgens in die Schule zu bringen, ist wirklich nicht immer einfach. Glauben Sie mir.“
Audrey: „So dann sind Sie also seine Pflegemutter.“
Hannah: „Mein Dad hat ihn vor einem Jahr zu uns geholt.“
Gibt ihr eine Konservendose an. „Hier danke.“
Audrey: „Ja...“
Hannah: „Seine Familie hatte einen Autounfall. Bobby hatte als einziger überlebt.“
Audrey: „Das heißt, ihr Dad hat ihn zu sich geholt, aber sie sind seine Pflegemutter.“
Hannah: „Dad hält sich für einen Wohltäter. Der ganze Alltagskram langweilt ihn.“
Audrey: „Ja, ich bewundere das. Ein Kind aufzunehmen, ist eine unglaublich mutige Angelegenheit.“
Hannah: „Eigentlich, wissen Sie, dachte ich, ich schaffe das nicht. Aber was der Rev will, das setzt er auch durch. Und jetzt kann ich ihn mir nicht mehr wegdenken.“

Draußen steht Nathan mit Bobby am Auto.

Nathan: „Der Rev ist schwierig, oder?“
Bobby: „Er ist okay. Er war derjenige, der mich aus dem Krankenhaus geholt hat, als meine Eltern starben. Und ich blieb in meinem Zimmer über ne Woche und er hat überhaupt nichts gemacht.
Und später bin ich dann runter zum Frühstück gegangen und er hat nicht mal geschimpft. Er hat mich einfach in die Schule gebracht. Er ist cool finde ich.“
Nathan: „Aber er ist nicht immer so cool. Bleibt unter uns, verspreche ich dir.“
Bobby: „Er ist oft verstimmt. Und wenn es anfängt, geh ich ihn mein Zimmer. Aber Hannah ist es egal. Ich weiß auch nicht, aber sie ist es wohl gewöhnt.“

Wieder bei Audrey und Hannah.

Audrey: „Ihr Dad kann ganz schön temperamentvoll sein, seh ich das richtig?“
Hannah: „Er will nicht überrascht werden. Das ist alles. Er will uns nur beschützen.“
Audrey: „Ist er deshalb dagegen, dass Sie arbeiten?“
Hannah: „Ich weiß, dass es armselig ist, dass ich mich bei ihm nicht so richtig behaupten kann, aber... Ich sag mir immer wieder, tu es doch, aber dann mach ich es nicht. Es tut mir wirklich leid, wissen Sie, aber ich muss das hier noch fertig kriegen.“

Szene J

Vor der Kirche

Rev Driscoll: „Agent Parker! Wie können Sie..??“
Nathan: „Ganz ruhig, Reverend!“
Rev Driscoll: „Meine Tochter belästigen, wenn sie Gottes Pflicht tut?“
Audrey: „Schlagen Sie Ihre Tochter, Rev?“
Rev Driscoll: „Ich habe Ihnen nichts zu erklären.“

Ein Schmetterling setzt sich auf Rev Driscolls Schulter. Audrey und Nathan holen ihre Waffen raus und richten sie auf den Rev.

Audrey: „Nathan!“
Nathan: „Ich seh es.“
Rev Driscoll: „Was geht hier vor sich? Hey!“
Audrey: „Das letzte Mal, als ich einen Schmetterling sah, hat er mich eingewickelt.“
Rev Driscoll: „Haben Sie beide den Verstand verloren?“

Der Schmetterling flattert auf und plötzlich wird die Kette des Revs von etwas quasi magnetisch angezogen. Er wird zu einem Auto gezerrt und liegt nun rücklings an der Motorhaube, seine Kette hängt wie ein Magnet an der Haube fest.

Rev Driscoll: „Was geht hier vor? Mein Gott, was geht hier vor?“

Audrey klettert auf die Haube und versucht die Kette abzureißen. Ein Auto was einige Meter entfernt steht, fährt – ohne Fahrer – rückwärts den Weg auf den Rev zu.

Audrey: „Los weg!“

Kurz bevor das rückwärtsfahrende Auto auf den Rev auffahren kann, hat Audrey die Kette gelöst, springt von der Haube runter und Nathan schubst den Rev vom Auto weg. Alle drei liegen schwer atmend am Boden.


Szene K

Audrey und Nathan laufen die Straße entlang.

Audrey: „So bin ich nun verrückt?“
Nathan: „Hab ich niemals gesagt, oder?“
Audrey: „Das ist nicht das erste anormale, was ich in Haven erlebt habe. Und ich bin hier erst seit einer Woche. Sag mir bitte, was hier vor sich geht.“
Nathan: „Jede Stadt hat doch ein paar Leichen im Keller, ist doch so.“
Audrey: „Wahrlich ein abartiger Keller. In Ordnung. Doch stimmst du mir zu, dass alles was hier vor sich geht, Nathan, nicht ganz normal ist?“
Nathan: „Ja.“
Audrey: „Und sind wir uns auch einig, wer all das getan hat, es war nicht der Reverend?“
Nathan: „Ja sieht so aus.“
Audrey: „Was bedeutet, es ist jemand anderes.“
Nathan: „Vielleicht der Heilige Geist?“
Audrey: „Ach Nathan.“

Szene L

Auf der Polizeistation

Audrey: „Weißt du was für mich nicht funktioniert?“
Nathan: „Das Bucket.“
Audrey: „Richtig. Kannst du mir auch sagen, wieso?“
Nathan: „Als Verdächtiger ist der Reverend abgehakt, also hat die Bar kein Zusammenhang mit dem Hotel oder der Kirche.“
Audrey: „Aber es gibt etwas, was sie alle verbindet.“
Nathan: „Und was?“
Audrey: „Hannah Driscoll.“
Nathan: „Hannah hat nichts zu tun damit.“
Audrey: „Doch. Sie arbeitete im Bucket. Sie war da als wir ihren Vater verhört haben und sie hat ein Problem mit ihm.“
Nathan: „Aber keins mit dem Bucket. Wieso sollte sie es zerstören?“
Audrey: „Okay, lass uns den Barkeeper holen und sehen was er dazu meint.“
Nathan: „Fein.“

Kurz darauf mit Otis auf der Wache.

Audrey: „Was für Aufgaben hatte Hannah Driscoll bei Ihnen?“
Otis: „Buchhaltung. Zahlung. Gehaltslisten. Sowas.“
Audrey: „Wie war denn das Arbeitsverhältnis mit ihr?“
Otis: „Wieso, was hat sie gesagt?“
Nathan: „Beantworten Sie nur die Frage.“
Otis: „Ich wollte sie feuern.“
Audrey: „Und wieso?“
Otis: „Sie hat mich beklaut.“
Nathan: „Hannah Driscoll?“
Otis: „Ich hab sie zur Rede gestellt und danach knallte diese Kugel in mein Haus.“
Audrey: „Sekunde... Nathan?“

Die beiden entfernen sich von Otis.
Audrey: „Das ist doch ein Motiv. Er wollte sie feuern und sie zerstört seine Bar.“
Nathan: „Hannah? Das kann nicht sein.“
Audrey: „Nathan, dein Abschlussfest ist lange her. Und sie hätte genügend Gründe meine Arbeit zu behindern.“
Nathan: „Wir sollten ihre Konten durchsehen.“
Audrey: „Es tut mir leid, sehr sogar. Aber es geht leider nicht ande


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BeitragThema: Re: Akte 2: Der Fall Bobby   09.08.18 16:13

Szene M

Auf dem Weg zum Haus der Driscolls

Nathan: „Ich hab grad mit der Bank gesprochen. Hannah Driscoll hat kein Konto in Haven.“
Audrey: „Das habe ich mir fast gedacht.“
Nathan: „Aber Hannah hat 57 000 auf einem Konto in Bangor – weit genug weg, dass der Reverend nicht dahinter kommen konnte.“
Audrey: „Gute Arbeit, Nathan.“
Sie klopft an die Haustür.
Nathan: „Danke.“

Reverend Driscoll (angetrunken): „Ich habe euch nichts zu sagen. Verschwindet von meinem Grund und Boden.“
Audrey: „Das ist aber unfreundlich. Schließlich haben wir Ihr Leben gerettet.“
Nathan: „Suchen Sie Gott, indem Sie sich betrinken, Reverend?“
Reverend Driscoll: „Das geht Sie nichts an, überhaupt nichts.“
Nathan: „Wo ist Hannah?“
Reverend Driscoll: „Sie ist nicht hier.“
Nathan: „Wo ist sie?“
Reverend Driscoll: „Nicht da.“
Nathan: „Wo?“
Audrey: „Rev?“
Reverend Driscoll: „Nennen Sie mich nicht so!“
Audrey: „Reverend Driscoll, ich denke, dass Hannah Sie möglicherweise attackierte.
Reverend Driscoll: „Dann sind Sie wahnsinnig, Officer Parker, denn ich wurde nicht attackiert.
Audrey: „Wie würden Sie das denn nennen? Und wie soll es Hannah zu 60.000 Dollar auf ihrem Konto gebracht haben? Sie wurde gefeuert, hat gestohlen im Rust Bucket und dann hat sie es zerstört.“

Reverend Driscoll: „Das ist niemals passiert.“
Audrey: „Hey Hannah, sind Sie hier?“
Reverend Driscoll: „Sie ist nicht hier. Wissenschaftsclub. Sie ist in der Junior High School in irgend sonem Klub. ….. Der mitleidenswerte Nathan... Du bist ganz allein. Und glaubst das Gott dich schützt. Aber Gott hat dich schon längst verlassen. Und nun bist du ganz alleine.“
Nathan: „Vielleicht bin ich ganz allein. Aber ich werde nicht ganz allein an der Sauferei elendig zugrunde gehen.“
Audrey: „Nathan. Nathan, lass gut sein.“

Szene N
In der Junior High School

Hannah: „Wenn ich an meinen Wissenschaftsclub denke, hab ich das Gefühl, dass es hundert Jahre her ist.“
Bobby: „Dafür hast du dich aber sehr gut gehalten.“
Hannah: „Sehr nett.“
Bobby: „Danke für deine Hilfe.“
Hannah: „Hey, weißt du, ist doch selbstverständlich. Na mein Großer, du siehst erschöpft aus. Willst du dich hinlegen? Wie lange hast du denn gestern noch gearbeitet?“
Bobby gähnt herzhaft; „Ähm, bis Mitternacht. Ich muss dich ja schlagen.“
Hannah: „Ist das so? - Mach das fertig und ich werde für dich ein oder zwei Juroren bestechen.“
Bobby: „Okay gut. Das ist eine richtig gute Idee.“
Hannah geht zu einer Gruppe Frauen, quatscht mit ihnen. Nathan und Audrey holen sie zu sich.

Nathan: „Hannah, können wir kurz mit dir reden?“
Hannah: „Ist was mit Dad? Er hat mir versprochen, er lässt es ruhig angehen nach diesem Überfall.“
Audrey: „Was wir wissen müssen: Warum haben Sie 57.000 Dollar auf der Bank?“
Nathan: „Hannah, hast du das Rust Bucket bestohlen und es deshalb auch zerstört?“
Hannah: „Habt ihr das von Otis?“
Nathan: „Ist das wahr?“
Hannah: „Otis kommt seinen Ratenzahlungen nicht nach. Der Bankdirektor hat mich inoffiziell beauftragt ein Auge darauf zu werfen. Ruf ihn an, er wird es dir bestätigen. Otis ist ein Scharlatan.“
Nathan: „Otis hat das getan?“
Hannah: „Mein Geld habe ich verdient.“
Nathan: „Und wie?“
Hannah: „In sieben Jahren. Die Bank war nicht mein einziger Klient. Und ich habe das Geld nicht hier angelegt, weil mein Vater es bemerkt hätte...herausgefunden, weißt du?“
Audrey: „Was herausgefunden?“
Hannah: „Das ich ihn verlasse. So wie meine Mutter.“
Nathan: „Deine Mutter starb.“
Hannah: „Sie hat sich mit dem Diakon aus dem Staub gemacht. 3 Tage danach war sie tot. Nicht die Story, die mein Dad erzählt, huh? Entschuldigt mich bitte, ich möchte so schnell es geht, zurück zu Bobby. Er stellt seine Schmetterlinge aus.“

Audrey: „Schmetterlinge?“

Szene O

Bobby ist in der Umkleidekabine.
Mann: „Hey Bobby, bist du zum Trainieren hier?“
Bobby: „Ähm, nein ich hab nur was im Spind vergessen.“
Mann: „Wenn du deine Meinung änderst, dann komm doch einfach zu uns. Das Team vermisst dich.“
Bobby: „Werd ich machen.“

Der Mann geht, Bobby bliebt allein zurück.

Audrey und Nathan laufen durch die Gänge der Schule.

Audrey: „Bobby? Bobby?“

Ein Schmetterling fliegt um Audrey herum.

Audrey: „Oh verflucht, jetzt geht es los.“

Ein Kurzschluss in den Leitungen, eine Schnur schlängelt sich den beiden entgegen. Sie weichen zurück. Durch die Tür hinter ihnen kommt Wasser in den Gang gelaufen.

Audrey: „Das ist nicht gut!“
Nathan: „Die Bank!“

Sie stellen eine kleine Turnbank vor eine weitere Tür, die sich leider nicht öffnen lässt, und stellen sich darauf. Durch die Tür entdeckt Audrey einen Feuermelder.

Audrey: „Der Feuermelder. Er ist unsere einzige Chance.“

Nathan zertrümmert mit einem Feuerlöscher die Tür, Audrey gelingt es an den Melder zu kommen. In dem Moment, wie die Sirene ertönt, wacht Bobby in der Umkleide wieder auf. Die zündelnde Leitung erstickt im Wasser.

Audrey: „Kannst du mir sagen, was hier abgeht?“

Kurz darauf sind Audrey und Nathan mit dem Mann, der vorhin mit Bobby gesprochen hatte, in der Kabine.

Mann: „Er ist ein toller Junge.“
Audrey: „Und Ihnen ist kein außergewöhnliches Verhalten aufgefallen?“
Mann: „Nein. Nachdem was Bobby mit seinen Eltern erlebt hat, unglaublicherweise nicht. Und besonders, seitdem ich weiß, dass Bobby sich dafür verantwortlich fühlt.“
Audrey: „Tut er? Wieso?“
Mann: „Schuldgefühle, weil er überlebte. Nur er kam aus dem Auto raus?“
Nathan: „Was ist passiert?“
Mann: „Das Auto ist von der Straße abgekommen. Die hatten keine Kontrolle mehr. Und ich denke, seit dieser Zeit kann er nicht mehr richtig schlafen.“
Nathan: „Wann ist er gegangen?“
Mann: „Mrs. Driscoll brachte ihn nach Haus. Nach dem Feueralarm. Sie musste ihn sicher aufwecken.“
Audrey: „Was ihn aufwecken?“
Mann: „Vielleicht ist der kleine Mann wieder eingeschlafen. Wär ja nicht das erste Mal.... naja, seit dem Unfall.“

Szene P

Im Haus der Driscolls.

Nathan: „Bobby, Hannah? Jemand zu Hause?“
Audrey: „Was is denn hier passiert?“

Das Wohnzimmer ist total verwüstet. Der Rev liegt bewusstlos neben dem Tisch.

Nathan: „Der Reverend hat zu tief ins Glas geschaut.“
Audrey: „Lass uns nachsehen, ob Bobby in seinem Zimmer ist. Bobby?“
Nathan: „Ich glaub nicht, dass die beiden zurückgekommen sind.“
Audrey: „Hey was ist denn das? Erinnert dich das an etwas?“
Nathan: „Ja an die Skulptur in der Stadt. Und hier Magneten, wie bei der Kette vom Reverend.“
Audrey: „Und hier mein persönlicher Favorit. Der Schmetterlingskokon.“
Nathan: „Und das Kabel und das Wasser im Schulflur. Das sind die Dinge, die Bobby sieht bevor er einschläft. Sie bahnen sich einen Weg in seine Träume.“
Audrey: „Ich verstehe. Wenn du träumst vermischt sich alles und wird mit deinen Ängsten kombiniert. Daraus entstanden die Attacken. Er dachte, wir wollten ihm was böses antun.“
Nathan: „Ihn wegholen, von seiner neuen Familie.“
Audrey: „Er will nicht einschlafen und er will nicht träumen.“
Nathan: „Er weiß, dass seine Träume wahr werden.“
Audrey: „Wir müssen ihn finden. Bevor er wieder einschläft.“

Nathan: „Wo könnten Bobby und Hannah seinen, Reverend?“
Rev: „Wieso sollte ich es euch sagen?“
Nathan: „Jetzt reißen Sie sich zusammen und sagen Sie es uns.“
Rev: „Millers Crust. Bobbys Eltern hatten dort ein Wochenendhaus, gleich da wo sie gestorben sind. Am Twin Pines Plateau. Und jetzt raus hier!“
Nathan: „Mit Vergnügen.“
Rev: „Dieser Junge ist einer von den Bösen, genau wie du auch Nathan! Deshalb lass ich dich nie in die Nähe meiner Tochter. Bestimmt hättest du sie getötet. Genauso wie deine barbarischen Leute meine Penny.“
Nathan: „Wie ich hörte, war sie die letzten drei Tage vor ihrem Tod nicht mehr in ihrer Gewalt. Vielleicht die besten drei Tage ihres Lebens.“
Audrey (hält ihn zurück, als er auf den Rev losgehen will): „Tu das nicht. Jetzt nicht, Nathan.“
Rev: „Die verfluchten Probleme sind zurück, dass ist ein Fakt! Wenn ihr den Jungen findet, bringt ihn bloß nicht hierher.“

Szene Q

Millers Crust-

Hannah: „So mein Großer, wieso machst du es dir nicht bequem, und ich mach dir was zu Essen? Etwas richtig ungesundes.“
Bobby: „Ich will nur ein Kaffee.“
Hannah: „Nein. Seit wann trinkst du denn Kaffee?“
Bobby: „Eigentlich schon länger.“
Hannah: „Aber Kaffee hält dich wach.“
Bobby: „Hannah, können wir mal über was reden?“
Hannah: „Ja klar.“

Gleichzeitig im Auto.

Audrey: „Was hat er mit den verfluchten Problemen gemeint?“
Nathan: „Ich möchte nicht darüber reden.“
Audrey: „In Ordnung. Ist alles okay?“
Nathan: „Alles okay.“
Audrey: „Ich weiß... Aber ich wollte doch nur...“
Nathan: „Ist alles gut, ja? Aber danke.“

Millers Crust -

Hannah: „Bobby, aber wie soetwas denn möglich?“
Bobby: „Ich will es nicht. Aber wenn ich aufwache, sind meine Träume Wirklichkeit geworden.“
Hannah: „Weißt du manchmal wecken mich meine Träume auch auf und dann bin ich ganz schön durcheinander.“
Bobby: „Das ist aber nicht, was hier passiert mit mir.“
Hannah: „Nein, nein das weiß ich doch. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass Probleme leichter zu lösen sind, wenn man ausgeruht ist. Und du siehst richtig müde aus, mein Junge.“
Bobby: „Können wir uns einigen, dass wir uns uneinig sind darüber?“
Hannah: „Sicher.“


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BeitragThema: Re: Akte 2: Der Fall Bobby   09.08.18 16:14

Im Auto -

Stimme von Hannah zuhören, auf ihrem Handy: „Hey, hier ist Hannah. Nachrichten bitte nach dem Piep.“
Audrey: „Hannah, hier ist Officer Parker. Bitte sorgen Sie dafür, dass Bobby nicht einschläft. Ich, ich erkläre es Ihnen wenn wir da sind.“
Nathan: „Dauert nicht mehr lang. Wir sind gleich da. Etwa in 10 Minuten.“

Plötzlich sitzt vor Nathan auf dem Steuer ein Schmetterling.
Audrey: „oh oh!“
Nathan: „Ja, sag nichts.“

Es werden immer mehr Schmetterlinge, Nathan versucht sie mit Handbewegungen zu verscheuchen.

Audrey: „Lass das, Nathan. Das bringt doch nichts. Bobby ist wieder am Träumen. Wir müssen es schaffen ihn aufzuwecken.“

Nathan hupt.

Audrey: „Was soll denn das?“
Nathan: „Was?“

Plötzlich beschleunigt der Wagen von allein.
Audrey: „Wohow! Wieso beschleunigst du? Lass das!“
Nathan: „Das bin nicht ich. Bobby ist das!“

Millers Crust -

Hannah: „Beruhige dich, Bobby. Du hast nur einen Alptraum.“

Auto -

Audrey: „Nathan, fahr langsamer.“
Nathan: Ich hab keine Kontrolle über die Karre.“
Audrey: „Wenn wir ihn seinem Traum sein sollten, dann könnte er uns vielleicht sehen.“
Nathan: „Okay, mag sein. Aber wie sollte uns das helfen?“
Audrey (blickt nach hinten auf die Rückbank): „Hey Kleiner!“
Nathan: „Redest du mit mir?“
Audrey: „Nein, ich rede gerade mit Bobby. Bobby, ich bins Mummy. Ich wette du willst schnell Heim zu deinen Projekten, hä? Da hast du wirklich ganz tolle Dinge fabriziert. Oh warte ich muss deinem Dad was sagen. - Okay, siehst du, wir sind gleich da. Twin Pines Road.“

Millers Crust -

Bobby im Schlaf: „Nein.....“
Hannah versucht ihn noch immer zu beruhigen: „Bobby..“
Bobby: „Nein.. Anhalten! fahr zurück.“
Hannah: „Wach auf!“

Auto -

Audrey: „Bobby. Diesmal kann es anders sein. Du kannst die Dinge ändern. Du kannst es und wir werden überleben, Bobby. Ich weiß das.“

Bobby träumt das er im Auto sitzt mit seinen Eltern.
Seine Mum: „Ich weiß du kannst es Bobby. Ich vertrau dir.“
Bobby: „Dad, spiel nicht mit dem Radio. Dad! Spiel nicht mit dem Radio! Nein Dad! Spiel nicht mit dem Radio. Schau auf die Straße! Bitte!“
Nathan: „Okay, Bobby, das mach ich doch.“

Schreie als das Auto ausbricht. Wechsel zwischen Audrey und Nathan /Bobby mit seinen Eltern. Auto kommt an einer Leitplanke zu stoppen.

Audrey: „Woah..“
Nathan: „Ich glaub das nicht.“
Audrey: „Ich danke dir Bobby. Das war toll von dir, du hast uns gerettet.“

Millers Crust

Hannah: „Alles ist gut. Es ist okay, Bobby. Ich bin hier.“

Szene R

Haus der Driscolls

Hannah: „Bobby, hör auf zu trödeln. Sonst kommen wir erst mitten in der Nacht an.“
Nathan: „Er ist ein besonderer Junge, Hannah.“
Hannah: „Er ist so wie du warst.“
Nathan: „Wie ich war.....“

Audrey (die mit Bobby eine Kiste wieder einpackt die ihnen auf den Boden gefallen war): „Ich weiß die Hilfe zu würdigen. Danke

Nathan: „Hast du Bobby gesagt, warum der Rev ihn nicht mehr im Haus haben will?“
Hannah: „Ich weiß nicht wie ich es ihm sagen soll. Er will immer meinem Vater gefallen. Deswegen auch diese Schmetterlingssammlung.“
Nathan: „Du wirst den richtigen Zeitpunkt finden.“
Hannah: „Nathan, tut mir leid, dass mein Vater zwischen uns stand.“
Nathan: „Das ist ziemlich lang her.“
Hannah: „ja das ist es. Manchmal kann ich nicht anders, als mir vorzustellen, wie es gewesen wäre, wenn ich ihn ignoriert hätte und mit dir gegangen wäre.“

Audrey: „Uns geht’s hier gut ohne euch. Halloo!“
dann zu Bobby : „Und wie soll ich es sagen? Ich hab meine Eltern nie kennengelernt.“
Bobby: „Ähm, denkst du oft an sie?“
Audrey: „Sehr oft sogar. Weißt du, da waren Geburtstage und Weihnachten und Tage wo sie nie aufgetaucht sind. Wie es auch ist, du hast es besser als ich.“
Bobby: „Weil ich meine Eltern gekannt hab?“
Audrey: „Ja. Und weil du eine neue Familie hast.“

Nathan: „Aufpassen, Cowboy!“

Audrey: „So, das hat Dr. Carr mir für ihn gegeben.“
Hannah: „Was ist das?“
Audrey: „Imipramin. * Es stoppt Alpträume. Es sollte helfen. Vorübergehend.“
Hannah: „Vorübergehend?“
Audrey: „Der Doc hat gesagt, dass es bei Erwachsenen nicht mehr funktioniert.“
Hannah: „oh... Danke sehr Audrey.“
Audrey: „Gerne. Hast du mit dem Rev gesprochen?“
Hannah: „Es ist so als ob wir Fremde im selben Haus wären. Er schaut mich nicht mal an.“
Audrey: „Wie schade.“
Hannah: „Ich hab ihn im Supermarkt gesehen. Er hat in die andere Richtung geschaut und ist weitergegangen. Aber sein Wagen war vollgestopft mit Tiefkühlkost und Fertiggerichten. Aber was soll's.... So ist das wohl, wenn man alt wird, oder?“
Audrey lacht: „Ja.“
Hannah: „Danke.“

Der Rev ist zu sehen, wie er die zwei Autos davonfahren sieht.

* Es ist ein Mittel, dass bei Depressionen hilft. klick

Szene S

Auf der Wache.

Chief: „Wir hatten hier eine Flut, vor etwa 10 Jahren und da wurden die Dinge irgendwie rumgeschoben. Aber das Klebeband an der Kiste ist nicht beschädigt. Es scheint sich um das Original zu handeln.“

Die Kiste ist leer.

Audrey stöhnt. „Was soll das sein? Ein Witz?“
Chief: „Ganz bestimmt nicht.“
Audrey: „Was ist mit dem Fotografen, der das Bild gemacht hat? Wo ist das Colorado Kind begraben? Es gibt doch genug Fährten, die wir noch verfolgen können.“
Chief: „Es ist verdammt lang her, Agent Parker.“
Audrey: „Sie könnte aber meine Mutter sein.“
Chief: „Dann sollten Sie sie finden.“
Audrey: „Was?“
Chief: „Warum arbeiten Sie nicht für mich? Sie wissen doch, Sie haben ein seltenes Talent. Die meisten Menschen sehen die Dinge so wie sie sie sehen wollen. Während Sie die Dinge sehen wie sie sind. Und deshalb würde es mir gefallen, wenn ich Sie in meinem Team begrüßen könnte.“
Audrey: „Was wollen Sie damit sagen?“
Chief: „Sie wären eine Bereicherung für unser Team. Und was noch viel wichtiger ist für Sie, ich könnte Ihnen vielleicht helfen, Antworten auf die Fragen zu finden, die sie suchen. Wenn Sie dann bleiben.“
Audrey: „Ich denk darüber nach.“
Chief: „Okay.“



Szene T

Am Wasser auf einer Bank.
Audrey: „Dein Vater hat mir gerade einen Job angeboten.“
Nathan: „Was hast du gesagt?“
Audrey: „Ich sagte, dass ich darüber nachdenke.“
Nathan: „Möglicherweise eine Idee...“
Audrey: „Möglicherweise? Warum sagst du das?“
Nathan: „Februar 1983. Ich war erst sieben. Ich war Schlitten fahren, drüben auf dem Berg. Ich krachte in einen Baum. Aber fühlte mich okay. Also rannte ich den Hügel wieder hoch um es nochmal zu probieren. Lisa Bottke hatte mich angeschaut und musste kotzen. Ich ahtte überall Blut, ein Knochen ragte aus meinem Arm und ich habe nichts gefühlt. Das war nicht das Einzige was in diesem Jahr passierte. Ich erinnere mich nicht mehr an viel, aber ich weiß, dass es Probleme gab. Kinder wurden aus Schulen gerissen.“
Audrey: „Die Probleme?“
Nathan nickt: „Ein paar Jahre später ist es besser geworden. Da hab ich kaum mehr was gehört.“
Audrey: „Und du hast Angst sie kommen wieder zurück?“
Nathan: „Nein. Sie sind zurück. Ich hab eher Angst, dass ich sie nicht mehr lösen kann.“
Audrey: „Dann werde ich wohl doch hierbleiben, um dir zu helfen.“
Nathan: „Sicher das du das willst?“
Audrey: „Das Foto von dieser Frau, von der ich glaube, dass sie meine Mutter ist, entstand doch etwa in der Zeit, als du meintest, dass die Problem losgingen.“
Nathan: „Ja das ist richtig.“
Audrey: „Ich glaube, dass finden wir heraus. - Oh ich glaube, ich hab jetzt Hunger.“
Nathan: „Wie wäre es mit Pancakes?“
Audrey: „Ja, gut auch Pancakes.“


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